Sektion Brandis

Schweizer Alpen-Club SAC

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03.12.2017 Chlouseskitour Stand (anstelle Standfluh) (Sektion/JO)

Leitung: Hans-Peter Lanz

Teilnehmer/Innen: Fritz Flückiger, Res Neuenschwander, Markus Leuenberger, Peter Weyermann, Adrian Weyermann, Glanzmann Werner, Kathrin Glauser,  Paul Aebi, Alexandra Hense, Cornelius Bühler, Marianne Gerber,  Samuel Gerber, Trö Herren, Katja Scheideger, Bichsel Werner, Werner Ramseier, Urs Kurt, Jürg Mumentahler 

Da es schon bis in tiefe Lagen Schnee gab, kam der vorgesehene Ausgangspunkt (Parkplatz Geisboden) oberhalb Faltschen für die Chlouseskitour auf die Standflue nicht mehr in Frage. Da die Parkplatzsituation in Faltschen somit prekär wurde, entschied ich die Tour nach Rossberg im Simmental zu verlegen und auf den Puntel Pt. 1921 auszuweichen.
Bei der Rekognoszierung am Samstag entsprachen aber die Schneemengen auf dem vorgesehenen Abfahrtshang nicht meinen Erwartungen. Ebenfalls  am benachbarten Oberen Buufal Pt 1937 waren die Schneemengen bis gegen 1500müM nicht berauschend. Aber im oberen Teil waren die Pulverschneeverhältnisse durchaus gut. Somit fiel mir die Entscheidung nicht leicht die Tour in diesem Gebiet mit einer so grossen Gruppe durchzuführen. So entschied ich in der Nacht auf Sonntag die Tour nach gutem Bauchgefühl indem Gebiet durchzuführen, wo ich meine erste Skitour der neuen Saison vor 2 Wochen unternahm.

So machten sich am Sonntagmorgen auf dem Parkplatz im Meniggrund 20 Personen bei 14 Grad minus parat für die Chlouseskitour auf den Stand . Bei guten Schneeverhältnissen stiegen wir zu den Alphütten von Menigwald auf. Im weiteren Aufstieg erreichten  wir die Hütte von Vorder-Menigen. Hier machten wir unsere Znünipause an der wärmenden Sonne. Frisch gestärkt genossen wir auf dem Weiterweg zum Stand bei wolkenlosem Himmel das Bergpanorama. 
Der kühle Ostwind auf dem Stand veranlasste uns nach kurzer Zeit die Abfahrt in Angriff zu nehmen. In lockerem Pulverschnee über schöne Hänge, erreichten wir die Alp Hintermenigen. Hier machten wir unsere verdiente Mittagspause abermals windgeschützt bei einer Alphütte mit guten Sitzgelegenheiten an der Sonne.

Hier trat plötzlich auch der Samichlous hinter der Hüttenwand hervor und beschenkte uns mit Nüssen so wie Schokolade aus dem Chlousensack. Angeführt vom Chlous durch lockeren  Pulverschnee erreichten wir die Alpstrasse, die im Sommer zum Seebergsee hinaufführt. Unglücklicher weise verkantete es einem Teilnehmer die Skis auf der Abfahrt zum  Parkplatz hinunter, worauf er stürzte und sich die rechte Schulter ausrenkte. So musste die Ambulanz angefordert werden, die ihn nach Thun ins Spital transportierte, das er glücklicherweise am Montagmorgen wieder verlassen konnte.

Mit dem obligaten Einkehrschwung beendete wir die Clouseskitour 2017in einem Restaurant wo ich am Samstag genügend Plätze Reserviert hatte.
Besten Dank an Alle für die zahlreiche Teilnahme, so wie die gute Kameradschaft auf unserer wunderbaren Chlouseskitour bei top Wetter und Schneeverhältnissen.

Hans-Peter Lanz