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PDF-DokumentJahresprogramm 2019

Skitour Albristhorn

Leitung: Paul Aebi Teilnehmer/Innen: Andreas Neuenschwander, Samuel Gerber, Peter Haslebacher, Ruth Flury, Yvonne Brütsch, Kathrin Glauser Mit den Autos fahren wir ins Färmeltal und parkieren diese bei Pt. 1465 etwas oberhalb von Gruebe. Schnee liegt da noch massenweise und wir wollen uns den sanften Hang für die Rückfahrt nicht entgehen lassen. Bei unserer Ankunft weht uns ein kalter Wind entgegen, so dass alle pressieren um möglichst rasch loslaufen zu können. Um 7 Uhr können wir mit dem Aufstieg gegen den Färmel-Berg beginnen. Das Tal zieht sich in die Länge bevor es dann am Hindere Berg richtig zu steigen beginnt. Wir ziehen unsere Spur den immer steiler werdenen Hang hinauf und können ohne Spitzkehre die flacheren Teile oberhalb Pt. 2191 erreichen. An der wärmenden Sonne machen wir unsere 2. Pause und können den weiteren Routenverlauf einsehen. Stetig gewinnen wir weiter an Höhe und erreichen den steilsten Punkt unterhalb des dominanten Westgrates. Die schmale Gratlücke ist stark abgefahren und teilweise auch hart. Bei vor uns aufsteigenden Skitorengeher beobachten wir, dass diese ihre Skis spätestens auf dem Grat abziehen und über die folgenden Aufschwünge hinauf tragen. Aufgrund dieses Umstandes und derAnnahme dass der Grat und der folgende Südwesthang hart gefroren sind, entscheide ich die Skis unten zu lassen und zu Fuss aufzusteigen. Tatsächlich ist der Schnee hart gefroren, ich bin froh dass wir die Steigeisen dabei haben und damit sicher Auf- und Absteigen können. Um 11 Uhr erreichen wir den windigen Gipfel und können die Aussicht bei guter Fernsicht geniessen. Die Gruppe schafte die kanpp 1300 hm in sehr guten 4 Stunden. Zurück bei den Skis treffen wir auf eine grosse Gruppe welscher Skitourengänger. Sie wollen nebst vielen Anderen auch noch hinauf zum Gipfel. Das Zusammentreffen solch vieler Leute an dieser engen Stelle verzögert unsere Abfahrt etwas. Ich wähle dieselbe Route für die Abfahrt wie für den Aufstieg. Der Schnee im oberen Bereich ist pulvrig und wunderbar zu fahren. Im anschliessenden steilen Hang hat der Wind Dünen im Schnee gebildet so dass sich pulvrige und gepresste Stellen abwechseln, aber er lässt sich immer noch gut fahren. Über die flacheren leicht aufgesulzten Hänge des obersten Färmeltals fahren wir genussvoll zu unseren Autos zurück. Den Durst und Gluscht nach Süssem stillen wir in der gemütlichen Gartenwirtschaft des Alpenrösli bevor wir die Heimfahrt ins Emmental antreten. Paul Aebi