Teilnehmer:innen: Alexandra Hense, Daniel Gysel, Marc Schmid, Yvonne Brütsch
Die prekäre Schneesituation zwingt mich, die zwei Tourentage vom Val d'Hérens ins Bedretto umzuplanen. Dank der Planung Freitag und Samstag finden wir in der Crustallinahütte problemlos Platz; wir müssen uns die Hütte nur mit einer Vierergruppe teilen. Der Hüttenwart verwöhnt uns zum Znacht sogar mit Fondue.
Zwanzig Zentimeter Neuschnee, recht gutes Wetter, unverspurte Hänge - die Umplanung hat sich gelohnt!
Skitour 55+: Widdersgrind – Alpiglemäre
Bei guten Verhältnissen und ausreichend Schnee erreichten wir von der Kurve durch den Hengstschlund durch den langen Weg den Grencheberg, weiter die Grenchgalm und gemäss Plan den Gipfel des Widdersgrind.
Das Wetter war uns gut gesinnt, praktisch windstill, keine Wolke am Himmel, Aussicht bis an den Anschlag vom Titlis zu den Berner Alpen, Walliser 4000er biz zum Mont Blanc, zum Jura bis in den Schwarzwald, einfach herrlich.
Nach einer guten Abfahrt zum Teil durch Pulverschnee nahmen wir den Gegenanstieg zur Alpiglemäre in Angriff, auch wenn hier am Südhang der Schnee etwas dürftig war. Es lohnte sich jedoch sehr, die Abfahrt vom Gipfel bis hinunter zu Strasse im Hengstschlund bot einiges und es lag auch ausreichend guter Schnee.
Es war eine zufriedene und gemütliche Tour in einer herrlichen Landschaft.
Danke den motivierten Teilnehmern für den sehr schönen Tag.
Ruth Flury, Ruth Sommer, Ruth Hubacher, Werner Ramseier, Werner Lüthi
TL Heinz Beer
Bei trockenem, aber etwas nebligem Wetter, starten wir mit 18 Personen zu unserer heutigen Wanderung. Nach dem Startkaffee im Restaurant Bahnhof in Kirchberg gehts mit einem kleinen Aufstieg hinauf zur Kirche und weiter Richtung Ruedisberg und Bütikofen, das wir allerdings in einem weiten Bogen umwandern. Entlang des Längeberg und dem Oberdorf von Ersigen kommen wir zum Aussichtspunkt Loberg. Hier machen wir Mittagshalt und haben trotz noch etwas Hochnebel und Wolken eine schöne Weitsicht. Das letzte Teilstück führt via Rudswilbad – Oberösch, zu unserem Zielort Niederösch. Im Ristorante Leone lassen wir uns mit Trank und Dessert verwöhnen. Für die Heimfahrt nehmen wir auch wie zur Hinfahrt den ÖV.
Hansueli Gerber
Sowohl Mäggissere- wie auch Tschiparällehore sind zurzeit komplett abgeblasen und weisen unten zu wenig Schnee auf, daher Umplanung: Wir stiegen bei tollen Verhältnissen auf das Landvogtehore und fanden in der Abfahrt noch unverfahrene Hänge mit ca. 20-30cm frischem Pulverschnee. Coole Truppe, Sonnenschein und stiebender Powder – was will man mehr….
Damaris Ramseier
Mit on tour: Stefan Stähli, Sibylle Marbacher, Seraina Flury, Marc Schmid, Werner Ramseier, Daniel Gysel, Markus Baumgartner, Mättu Trüssel, Tanja Schütz (Gast)
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Margaretha Leuenberger, Susanne Glauser, Monika Knothe, Armin Koller und Lilo Begert.
Manchmal braucht es etwas Glück um eine Tour an den richtigen Ort zu lenken. Denn die Tour, die ich geplant hatte, habe ich kurzfristig noch umgeplant. Statt nach Faltschen, um auf den Engel zu steigen, sind wir nach Diemtigen/Bergli auf knapp 1000 m gefahren. Der Schneefall der letzten Tage war sehr unterschiedlich, denn hier unten war es wirklich sehr knapp, aber für die Schneeschuhe ausreichend. Wir legten unten den Weg in den Hang, bevor es auf dem Wanderweg weiterging. Auf der Tschuggenalp angekommen, fanden wir schöne Pulverhänge vor. So konnten wir eine gute und angenehme Aufstiegspur in den Schnee legen. Nach sonniger Gipfelrast auf der Höjegg genossen beim Abstieg den weichen Pulverschnee. Der Ausklang fand bei einem gemütlichen Kaffee im Restaurant Schönbühl statt.
Danke den Teilnehmer*innen für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Da Leider einige Krank wurden, fand das Eisklettern dezimiert mit 2 Teilnehmer statt.
Aber mit grosser Motivation und Einsatz konnte jeder am schluss eine Seillänge vorsteigen.
Das Wetter hat Tiptop gepasst und wir konnten in der Sonne zmittäglen und uns aufwärmen.
Rengghorn
Zu fünft starten wir um 09.20Uhr mit den Skis an den Füssen in Saxeten. Bald mussten wir die Skis auf den Rucksack schnallen, Schneemangel. Doch ab 1300 müM konnten wir die Skis wieder anziehen. Nun war die Schneedecke geschlossen. Auf dem Rengglipass montieren wir noch die Harscheisen für den Gipfelhang. Die Abfahrt im Pulverschnee, schattige Lage,war nicht zu verachten. Bis zum Schlittelweg, auf dem wir zurück nach Saxeten fuhren, gabe es etliche schöne Bogen.
Mit 20 Teilnehmenden fuhren wir ins sonnige Diemtigtal. Zuhinterst auf der Grimmialp begingen wir nach dem Startkaffe im Restaurant Spillgerten unsere Winterwanderung rund um die Grimmialp. Es könnte mehr Schnee haben, sogar das lauschige Blauseeli war nicht ganz zugefrorenen. Auf dem weiteren Weg war mal schwarzer Asphalt, dann wieder apper, aber es hatte auch eisige Wege zu bewältigen. Wir hatten aber alle unseren Gleitschutz an, so dass wir das Eis meistern konnten. Die Belohnung war strahlender Sonnenschein, Schnee und die Berge ringsum! Wir wandern von Senggiweid nach Seehoreweid, hinunter zum Geissbode, jetzt kommt ein komfortabler schöner Weg dem Bach entlang nach Tiermatti. Nach kurzer Pause gehen wir zurück zum Geissbode und hinauf dem Büchsenweg entlang zur Kapelle. Der Büchsen weg sind schön gestaltete Konservenbüchsen, die am Abend beleuchtet sind. Bei der romantischen Kapelle geniessen wir einen Moment die Stille, dann gehts weiter am Kurhaus vorbei über die Winteregg zurück auf die Grimmialp. Wieder im Restaurant Splillgerten, wurden wir sehr freundlich bedient mit Speise und Getrank. Jetzt noch die letzten Sonnenstrahlen geniessen und wir fahren zurück ins Emmental! Es war eine gemütliche und genussvolle Wanderung!
Leitung, Bericht, Fotos Annerös Jost
Das Gebiet ums Simmentaler Niderhorn hat zum wiederholten Male passende Bedingungen für einen gelungenen Skitourenkurs geliefert.
Ein bisschen Heimatgefühl in der Niderhornhütte, etwas Pulverschnee, Sonne, gutes Essen und aufgestellte Stimmung.
Nur die Fahrt ins Tal, diesmal nach Oberwil war auch schon besser.
#eherwenigschnee #tigerimäckä
Der Sonntagmorgen stand ganz im Zeichen des Mottos «Das Leben in vollen Zügen geniessen» – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Glücklicherweise konnten wir bereits in Bern einsteigen und uns gemütliche Sitzplätze sichern. Unterwegs stiessen nach und nach die restlichen Teilnehmenden dazu, sodass wir uns in Zweisimmen vollständig trafen. In Blankenburg standen wir dann plötzlich mutterseelenallein auf dem Perron, während unser Zug davonfuhr – und genau so sollte es für den Rest des Tages bleiben.
Der Aufstieg führte uns zunächst auf einer vorhandenen Spur bis zur Verzweigung zur Fromatthütte. Ab dort war Eigenleistung gefragt: Spurarbeit. Ein herzliches Dankeschön an Stefan für seinen Einsatz. So zogen wir unsere Linie ganz für uns allein durch die verschneite, stille Landschaft – an diesem Sonntag hatten wir den gesamten Geländekessel für uns.
Schon während des Aufstiegs waren mehrere deutliche Wumm-Geräusche zu hören. Für mich war damit klar, dass ich meinen Entschluss, nicht auf die Mieschflue zu gehen, beibehalten würde. Stattdessen steuerten wir den Grat zwischen Gandhore und Gyrshubel an. Die Warnzeichen nahmen zu, und sobald das Gelände steiler wurde, bildeten sich Risse in der Schneedecke. Rund 40 Höhenmeter unter dem Grat entschieden wir uns daher für den sicheren Weg und drehten um.
Die Abfahrt entschädigte uns jedoch voll und ganz: feinster Pulverschnee, kurze, aber wunderschöne Hänge und absolute Einsamkeit. Nach einer kleinen Stärkung folgten wir nochmals der Aufstiegsspur und legten bei der Alp Vehsattel eine gemütliche Rast ein. Die Stille dort oben bildete einen eindrucksvollen Kontrast zum Zug, der auf Hin- und Rückfahrt buchstäblich aus allen Nähten platzte.
Auch ohne Gipfel war es ein rundum gelungener Tag: viel Pulverschnee, eindrückliche Stimmungen und schöne Einsamkeit. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.
Tour wegen wenig Schnee und schlechtem Wetterbericht abgesagt.
TL Heinz Beer
Tour wegen wenig Schnee und schlechtem Wetterbe ...
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Susanne Glauser, Werner Glanzmann, Alexandra Hense, Regula Lüthi, Werner Lüthi und Armin Koller.
Leider war der Schnee immer noch Mangelware und es war nicht einfach etwas zu finden, das machbar sein würde. Auch der Schnellfall vom vergangenen Freitag war mehr ein Abdecken der grünen Flecken. Wir fuhren ins Diemtigtal bis zum Meniggrund und liessen hier die Autos stehen. Bitterkalt war es an diesem Morgen. Das Thermometer im Auto zeigte -13° an. Da der Hang nordost ausgerichtet ist hatten wir noch eine einigermassen kleine Schneedecke. Ab der Höhe von ca. 1500 m war diese dann komplett geschlossen. Nach 2 Stunden waren wir auf dem Meniggrat, die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und von der eisigen Temperatur war gar nicht so viel zu spüren. Nach der Pause machten wir uns auf den Rückweg. Beim Rekognoszieren war mir aufgefallen, dass es hier einen Pulverhang gibt, den konnten wir mit der Gruppe durchschreiten. Weiter unten folgten wir mehrheitlich unserer Aufstiegsspur. Gefühlt waren wir sehr schnell bei den Autos, und bei einem Einkehrschwung in einem Restaurant in Wimmis konnten wir die Tour noch ausklingen lassen.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Leitung: Stefan Beer, Bruno Glanzmann
Teilnehmer: Paul Aebi, Heinz Beer, Marcel Probst, Stefan Stähli und Sämi Stüssi
Wegen Schneemangel muss der Start der Tour weiter oben erfolgen, das Mäggiserhorn kommt damit nicht in Frage. Stefan und Bruno müssen umplanen. Unser neues Ziel ist das Wirienhore.
Mit dem Sessellift fahren wir die ersten Höhenmeter bequem hinauf zur Bergstation Nüegg. Danach folgen wir dem Weg nach Underi Heitere und steigen hinauf zum Sattel südlich des Homad.
Hier machen wir eine Pause und beurteilen die weitere Route. Die Skiroute führt steil durch Stauden bewachsene Hänge hinauf. Es sieht nicht besonders «amächelig» aus und zudem hat es auch dort auch zu wenig Schnee. Der Schreiber glaubte sich zu erinnern, dass früher die Skiroute über den Fahrweg durch die Westflanke führte. Aufgrund der günstigen Lawinenverhältnisse nehmen wir als Alternative den Weg durch die Westflanke zur Wiriehütte. Zwei alte Lawinenkegel sind gut zu überwinden und bald erreichen wir die grosse Mulde der Westflanke des Wiriehore. Über diese steigen wir bei stark wechselnden Schneeverhältnissen hinauf zum abgeblasenen Gipfel, den wir nach ca. 2 Stunden erreichen.
Es ist mild und windstill, so gönnen wir uns eine längere Rast, geniessen die Aussicht, das Picknick und plaudern über vergangene Touren.
Für die Abfahrt müssen wir die Ski die ersten paar Meter zum zusammenhängenden Schnee hinab tragen. Eine stiebende Abfahrt im knietiefen Pulver ist heute nicht zu haben und hat auch keiner erwartet. Vielmehr ändern die Verhältnisse von Schwung zu Schwung, es hat von allem etwas! Wir sind aber trotzdem zügig unterwegs und folgen entlang der Aufstiegsroute zurück nach Nüegg. Im Bergrestaurant gönnen wir uns eine Pause und stossen auf das alte Jahr und die gelungene Altjahrsskitour an.
Danach steht noch die Talabfahrt auf der pickelharten Kunstschneepiste an. Mit unseren Tourenskis ist der Griff auf der teils eisigen Piste nicht obenuse, aber praktisch ist es alleweil.
Paul Aebi
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Werner Glanzmann, Alexandra Hense, Trö Fontana, Susanne Glauser, Margaretha Leuenberger, Elisabeth Beer, Marianne Gerber, Paul Aebi, Manuela Testa, Lilo Begert, Armin Koller.
Die Tour begann mit einer Überraschung, als der Samiklaus mit selbst gebackenen Chrömli am Treffpunkt aus dem Auto stieg. Mit den Autos fuhren wir bis Eriz Mülimatt und starteten kurz vor 09.00 Uhr zu unserer ersten Tour in dieser Saison. Am Anfang stiegen wir über eine stotzige Alpweide auf und kamen dann auf eine kleine Hochebene zur Alp Vorderer Zugschwand. Nach kurzer Pause folgten wir dem Weg zur Alp Vorder Schöriz. Schon bald verliessen wir den Weg und stiegen in schönem offenem Gelände bei zunehmender Sonne über die Schörizegg zum Stauffen, unserem höchsten Punkt, auf. Leider wurde die Pause durch den aufkommenden Wind verkürzt. Der Abstieg erfolgte zum Teil in steilem Geländer über Fiedersegg- Hinter Zugschwand, dann oberhalb Schattenseite zurück zum Auto. Nach dem Einkehrschwung in Kreuzweg machten wir uns auf den Heimweg.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Individuell reisten wir mit ÖV nach Rüegsbach zu unserem Treffpunkt, Gasthof Krone. Hier genossen wir das traditionellen Startkaffe. Kurz vor 11:00 starteten wir zum steilen Aufstieg über Hauenen nach Neuegg. Beim alten Schulhaus trafen wir die kleine Gruppe welche in Affoltern starteten. Ernst Wüthrich – danke für den Taxidienst. Bevor es gemeinsam weiterging genossen wir die wunderbare Aussicht auf die Berner Alpen. Steil bergab wanderten wir weiter über Ober Gammenthal – Sumpf nach Sumiswald. In der Burgerstube des Landgasthof Bären konnten wir uns an die schön gedeckten Tische setzen. Zwischen dem feinen Essen und dem leckeren Dessert, konnte ich einige Mitteilungen anbringen: Rückblick 2025, Tourenprogramm 2026, und das Notfallkonzept standen auf dem Programm. Leider sind Hanni Bürgi und Paul Josi als langjährige Tourenleiterin bzw. Tourenleiter zurückgetreten. Als kleines Zeichen zum Dank konnte ich beiden eine Flasche Berner Wein überreichen. Nach acht Jahren Tätigkeit als Seniorentourenchef konnte ich mit einem lachenden- und einem weinenden Auge die schöne Aufgabe an jüngere Hände übergeben. Werner Testa hat sich bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Werner, herzlichen Dank
Bericht: Hansueli Siegenthaler, Fotos: Rösli Siegenthaler
Die Schlusswanderung über dem Thunersee fiel buchstäblich ins Wasser. Statt bei Regenwetter ins Berner Oberland zu fahren trafen wir uns ab 11.00 Uhr im Restaurant der Schaukäserei in Affoltern zum Startkaffee. Am Mittag starteten die wasserfesten Teilnehmenden zu einer kurzen Rundwanderung in der Gemeinde Affoltern. Die Anderen machten es sich im Wintergarten der Schaukäserei gemütlich und warteten dort bis wir von der Wanderung zurück kamen. Abwechslungsweise auf sauberen Fahrstrassen, auf durchnässten Feldwegen und auf nassen mit Laub bedeckten Waldwegen wanderten wir von Affoltern über Junkholz in den Sackgraben. Weiter stiegen wir zum Kloster hinauf und kehrten über Schattscheuer und Herbrig wieder zurück nach Affoltern. Im Wintergarten gesellten wir uns wieder zu den drei Dortgebliebenen und liessen so den gemütlichen Wandertag und die Sommersaison ausklingen. Teilnehmende: Margaretha Leuenberger, Susanne Glauser, Cornelius Bühler, Paul Aebi, Kathrin Glauser, Henriette Fenner, Res Neuenschwander, Ruth Sommer, Monika Knothe, Peter Haslebacher, Lilo Begert, Paul Josi, Hanni Bürgi, Jakob Widmer, Manuela Testa
Werner Glanzmann
Usgschlafe fahre mir zHasli ab 09.02 mitem Zug u Poschi zum Startpunkt vo üser Wanderig zum Rössli Arnisagi. Nach Kafi u Gipfeli marschiere bi schönschtem Herbschtwätter 19 SAC-lerInne Richtig Hämmlismatt, Spittuwaud zur Tanne. Dert erwartet üs scho dr Aebi Werner. Witer geits zur Hammegg, wo ä chlini Gedänkstätt zu Ehre vom Karl Grunder (1880-1963) ä Mundard Dichter isch. Mittagspouse heimer bir Brätlisteu Schwändiwald gmacht. Früsch gschterkt si mir witer, bim ehemalige Schueuhus Schwändi verbi, nach Bütschwiu, Toggebach zum Ziu Rössli Schafhuse.
Leitung und Bericht: Simon Stalder. Fotos: Rösli Siegenthaler
Zur Rundwanderun in Steffisburg haben sich 24 Teilnehmer/innen angemeldet. Dem Bösbach entlang, bei der Mühle vorbei gelangen wir zum geschichtsträchtigen Höchhus. Heute wird das Haus von UND Generationentandem betrieben. Offenes Haus, für heute steht “lisme” ab 9 Uhr auf dem Programm. Für unsere Wandergruppe gibt es Platz im wunderschönen Kellergewölbe. Die Wanderung führt der Zulg entlang zum Waggelisteg – dieser ist nicht halb mehr so waggelig – mit kurzem Zwischenhalt bei der Fischtreppe. Sehr interessant die Wasserschöpfanlage mit Antrieb-sowie Schöpfrad zu beobachten, daneben die Fischaufstiegshilfe. Beim Waggelisteg kehren 3 Teilnehmer zurück nach Steffisburg, um den steilen Aufstieg nach Weid/Emberg zu umgehen. Im Tenn der Familie Zurbrügg können wir an 2 bereitgestellten Tischen unser Picknick geniessen. Weiter geht’s durch den Birchigraben, Strumpfer auf die Chloschtere. Ab und zu kommt die Sonne ein bisschen durch, die Herbstfärbung zeigt sich, Laub liegt am Boden, es chräschlet, der Herbst ist da. Nach dem Aussichtspunkt Chloschtere steuern wir dem Rest. zur alten Schmitte zu, wo die drei Zulgwanderer bereits auf uns warten. Wo früher geschmiedet wurde, sorgt sich heute ein junges Team um den Gastrobetrieb und um die Kaffeerösterei.Mit Getränk und feinen Kuchen lassen wir uns verwöhnen, bevor es etwas hektisch um’s Zahlen geht um den vorgesehenen Bus zu erreichen. Für Paul und mich die letzte Wanderung die wir leiten. Wir haben schöne Erinnerungen und sind dankbar, dass nie etwas schlimmes, gravierendes passiert ist.
Hanni Bürgi/Paul Josi
Leitung: Kathrin Glauser
Teilnehmer*innen: Paul Aebi, Elisabeth Beer, Lilo Begert, Coni Bühler, Henriette Fenner, Marianne und Samuel Gerber, Werner Glanzmann, Susanne Glauser, Alexandra Hense, Monika Knothe, Anna und Fred Langenegger, Margaretha Leuenberger, Regula und Werner Lüthi, Annelies Schneider, Ruth Sommer
Tourenbericht
Wegen voller Züge ins Wallis musste ich kurzfristig ein neues Tourenziel aussuchen. Mit ÖV fuhren wir nach Habkern und überrannten die Wirtin im Sporthotel Alpenrose mit unserer grossen Gruppe. Speditiv servierte sie uns aber einen Kaffee. Die ersten Höhenmeter stiegen wir noch im Nebel auf. Schon bald leuchteten aber die gelben Ahornbäume über dem Nebelmeer. Nach zwei Pausen bei der Skiliftbergstation und der Alp Bäreney stiegen wir über Schrattenkalk und rote Heidelbeermatten zur Loubenegg auf. Dort machten wir bei prächtiger Aussicht auf die Berge Mittagsrast. Der Abstieg führte uns über Gemmenalp, Chüematte nach Beatenberg Waldegg. Dabei mussten unzählige Holzstufen überwunden werden. Glücklich und mit vielen Eindrücken kamen die 19 Teilnehmer am Ziel an. Nachdem wir uns im Zug unsere reservierten Plätze erobert hatten, reisten wir gemütlich nach Hause.
Kathrin Glauser
Gut gelaunt, aber in dichtem Nebel kommen wir mit 20 Wanderfreunden im Lötschental an. Auf der Fahrt mit der Kabine nach oben, von Wiler nach Lauchernalp, sieht man schon einige Sonnenstrahlen durch den Nebel. Mit voller Hoffnung, der Nebel werde sich auflösen, gehts vorerst zum Kaffee ins Restaurant neben der Bahnstation. Die heutige Wanderung auf der Lauchernalp dient als Ersatz für die abgesagte Tour bei der Fafleralp, die wegen des Bergsturzes nicht durchgeführt werden kann. Schon bald nach dem Start zeigen sich Lücken im Nebel mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der erste Teil der Tour führt über den Höhenweg nach Weritzstafel, wo wir nun bei schönstem Wetter auch unsere Mittagspause einlegen. Danach teilt sich die Gruppe auf. Ein kleinerer Teil geht den unteren Weg über Weritzhuppä, der andere Teil geht den oberen Weg über Ludischweid. Bei der kleinen Brücke bei Punkt 2103 vereinen sich die beiden Wege wieder und wir gehen gemeinsam das letzte Teilstück hinab zur Lauchernalp. Nach der Einkehr im selben Restaurant wie am Morgen, gehts mit dem ÖV die gleiche Route wie bei der hinfahrt; Wiler – Goppenstein – Kandersteg – Thun – Bern – Burgdorf; zurück ins Emmental. Es war eine schöne Wanderung bei etwas kühlem aber schönem Wanderwetter.
Hansueli Gerber
Heute ist wohl für einige Zeit die letzte Gelegenheit, diese Jura-Tour trocken durchzuführen. Die Wolken der Schlechtwetterfront sind gegen Westen bereits sichtbar. So macht sich unsere kleine Gruppe auf den Weg vom Emmental Richtung Solothurn. Via Oensingen und Balsthal erreichen wir in einigen Postauto-Kehren den Passwang, unseren Ausgangspunkt. Von hier führt uns ein breiter Weg in westlicher Richtung über Hinter Beibelberg und Chratten zur Bergwirtschaft Erzberg, wo wir im Freien bei Kaffee, Rivella und feiner Züpfe unsere Znüni-Pause einlegen. Jetzt ist es bereits nicht mehr weit zur Hohen Winde, dem höchsten Punkt unserer Tour. Die Aus- und Tiefblicke hier oben sind wirklich toll und eindrücklich. Im Westen ist der Chasseral erkennbar, weiter gegen Norden das Laufental, die Stadt Basel mit ihren imposanten Bauwerken, dahinter die Vogesen und der Schwarzwald. Nicht weiter als ein paar dutzend Kilometer ist dieser Bergrücken vom Emmental entfernt, aber wir stellen fest, wie wenig bekannt uns diese Region ist… Nun geht es ein erstes Mal bergab. Durch Wälder und über Wiesen erreichen wir die Gehöfte der Mittleren Rotmatt, wo wir kurze Zeit später am Wegrand unsere Mittagsrast einlegen. Im Kräutergarten der Firma Ricola testen wir unser Wissen über all die würzigen Zutaten in den verschiedenen Täfeli-Variationen. Von der Abzweigung Trogberg führt der Wanderweg genau auf der Kantonsgrenze SO/JU weiter. Der Röstigraben ist hier deutlich zu spüren...:-). Danach betreten wir den Kanton Jura definitiv und via Le Greierlet und La Chèvre erreichen wir das Welschgätterli, einen kleinen Passübergang ins Val Terbi. Jetzt ist unser Ziel, dass Dorf Erschwil, nicht mehr weit entfernt und eine gute halbe Stunde später stehen wir an der Bushaltestelle, von wo uns das Postauto via Breitenbach und Zwingen nach Aesch BL bringt. Mit den SBB geht es von hier nach Basel und via Olten und Burgdorf zurück an unsere Wohnorte.
Eine recht lange, schöne und interessante Wandertour findet so ihren Abschluss. Und ja, tatsächlich: kurz vor dem Eintreffen zu Hause braucht es die Regenjacke dann doch noch...:-)
Danke den Teilnehmern für’s Mitkommen:
Werner Glanzmann, Henriette Fenner, Monika Knothe, Ruth Sommer.
Mathias Niederhauser
15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die heutige Wanderung im Baselbiet angemeldet. Mit dem ÖV gehts ab Hasle-Rüegsau via Olten – Liestal – Bubendorf nach Titterten, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Da es in Titterten keine Einkehrmöglichkeit gibt, machen wir im Bad Bubendorf einen Zwischenhalt für den Startkaffee. Bei schönem und angenehmen Herbstwetter führt unser Wanderweg ab Titterten über Neueten – Schlif – dem Massnahmen-Zentrum Arxhof und dann steil abwärts zum Sormattwasserfall und auf der andern Seite wieder bergauf zum Schloss Wildenstein. Beim Gutsbetrieb zum Schloss bekommen wir freundlicherweise Tische und Bänke zur Verfügung gestellt für die Mittagspause. Ab hier gehts über Murenberg Richtung Bubendorf und wieder ins Bad Bubendorf um den Durst zu löschen. Ab hier gehts wieder mit der Bahn auf die Heimreise.
Hansueli Gerber
Teilnehmer: Alexandra Hense, Henriette Fenner, Armin Kohler und Annelies Schneider
Wie auf dem Programm ausgeschrieben starteten wir kurz vor halb vier in Halse- Rüegsau. Auf dem Jaunpass war der Vollmond für uns nicht mehr sichtbar und es erwartete uns in der Dunkelheit da oben ein unglaubliches Sternenmeer. In den ersten Bauerhöfen brannte Licht und es war nur der Lärm der Melkmaschinen zu hören. Kurz vor sieben Uhr erreichten wir unser Ziel und konnten gespannt auf den Sonnenaufgang warten. Da sehr gute Fernsicht war, konnten wir die Alpenkette vom Tödi bis zum Mont Blanc sehen. Ca 07.02 Uhr sahen wir die ersten Strahlen hinter den Gipfeln hervorkommen. Bei Kaffee, Züpfe und Käse genossen wir die wunderschöne Stimmung. Der weitere Weg führte in südlicher Richtung auf einem guten Trampelpfad vom Bäderhorn hinunter. Hier schreckten wir ein grosses Rudel von ca. 50 Gemsen beim Weiden auf und sie liefen vor uns davon. Der Weg führte über Grosse Bäder, Buufeli, um den Pfandspitz, um das Bäderhore, Bäderberg und zum Startpunkt zurück. Nach dem Einkehrschwung in die Beiz auf dem Pass machten wir uns auf den Heimweg.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Bei noch leichter Restbewölkung , starteten 20 Wanderfreudige in Buchegg im Bistro Blumenhaus mit Kaffee und Gipfeli. Die Angestellten mit Beinträchtigung bedienten uns sehr freundlich und motiviert. Das Blumenhaus ist eine Institution für Menschen mit diversen Beinträchtigungen für lernen, wohnen und arbeiten. Bis zum Mittag zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite und der Himmel war herbstlich blau. Die abwechslungsreiche Wanderung führte uns durch drei wunderschöne Wälder, über Felder, durch Dörfer wie Mühledorf und Oberwil bis nach Büren an der Aare. Dazwischen gab es Aussichten in den Jura und auf der anderen Seite ins Mittelland bis zur ganzen Alpenkette. Die Wälder auf dem Buechiberg sind bekannt für ihre Schönheit mit viel Buchen, weiteren Laubbäumen und der Eichwald vor Büren natürlich mit divesen Eichenarten.
Für das Mittagspicknick fanden wir eine verwunschene Waldhütte mit Bänken und Tisch mitten im Wald. Kurz vor Oberwil begegneten wir einer Maschine, die Rüebli erntete. Sowas hatte noch niemand von uns gesehen und wir staunten alle, wie die Maschine die Rüebli auszog, das Kraut abschnitt, die Rüebli in eine Box beförderte und das Laub hinten raus fiel. In Büren bewunderten wir das schöne Altstädtli und wurden im alten Kornhaus, heute das Restaurant Il Grano auf der Terasse mit Aareblick ausgezeichnet bedient. Die Heimreise verschoben wir sogar um eine Stunde, so sehr gefiel uns der Besuch an der Aare. Zufrieden kehrten alle heim.
Leitung, Bericht und Fotos Annerös Jost
Da das Wetter gewittrig angesagt war, entschieden wir uns für die trockene Variante und trafen uns im Spatzenäscht zum gemütlichen grillieren. Als wir um 11.00 Uhr ankamen, hatten Peter und Lilo Hofstetter schon ein beachtliches Feuer in der tollen Feuerstelle entfacht!Vielen herzlichen Dank! Im gesamten waren wir 17 Personen, die beim Apero starteten. Schon bald war die Glut gut und es wurden verschiedene Grilladen und Würste aufgelegt, gewendet und begutachtet. Dabei wurde gefachsimpelt, wie das an Feuern so üblich ist. Es ist halt immer fein, so eine Wurst vom Grill!
Danach gab es noch Kuchen, aber der Kaffee fehlte uns!
Wir haben nun beschlossen, das gemütliche Spatzenäscht auch nächstes Jahr wieder zu benutzen und die Lueg mal der Vergangenheit zu überlassen. Somit können dann auch Leute kommen, die nicht mehr so gut zu Fuss sind!
Fotos: Jürg Peter Stalder und Rosa Siergenthaler, Bericht und organisiert von Annerös Jost, Feuer: Peter und Lilo Hofstetter
Im Unterengadin erlebten wir eine abwechslungsreiche und gesellige Wanderwoche. Das Team vom Hotel Bellaval in Scuol verwöhnte uns mit einem freundlichen Service und hervorragendem Frühstück und Abendessen. Die Lage des Hotels direkt neben dem Bahnhof ermöglichte uns dank dem dichten Postautonetz, den Bergbahnen und der Rhätischen Bahn unsere Wanderdestinationen einfach zu erreichen. Wir stiegen auf Gipfel wie Piz Clünas und Mot Tavrü, überquerten Pässe und wanderten auf mehreren Etappen auf dem Höhenweg Via Engiadina. Auf den spannenden Pfaden durch engadiner Wälder, durch Schluchten und über Alpen war oft nicht der Gipfel sondern der Weg das Ziel. Ab und zu eine Einkehr in einem Alp- oder Dorfbeizli oder ein Halt in den leckeren Heidelbeeren sorgten ebenfalls für Abwechslung. Auch wenn wir Mitte Woche ab und zu den Regenschutz benutzten konnten wir jeden Tag zu unseren Wanderungen ausrücken und genossen die engadiner Sonne bei angenehmen Temperaturen . Ausführliche Tourenberichte erhalten die Teilnehmenden am Fotohöck am 8. November im Krummholzbad.
Leiterteam: Margaretha Leuenberger, Cornelius Buhler, Kathrin Glauser, Werner Glanzmann; Teilnehmende: Paul Aebi, Alfred und Anna Langenegger, Susanne Glauser, Regina Moor, Annelies Schneider, Ruth Sommer, Monika Knothe, Henriette Fenner, Samuel und Marianne Gerber, Elisabeth Brunner
Werner Glanzmann
Tourenbericht 3-Tageswanderung
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Regula Lüthi, Werner Lüthi, Armin Kohler, Ruth Sommer und Kathrin Glauser
Dieses Jahr scheint es so, dass wir das Wetterglück auf unserer Seite haben, denn die Kaltfront war eine Woche früher da.
Tag 1 Wir sind pünktlich in Hasle Rüegsau abgefahren und hatten eine gute Reise ins Bündnerland. Kurz nach halb zwölf sind wir in Preda losmarschiert. Unter der Bahn durch und kurz darauf durch schöne Lärchenwälder. Schon bald kamen wir an den Lai da Palpuegna, wo wir eine Mittagsrast machten. Schönes blaues Wasser mit herrlicher Berglandschaft war hier zu sehen. Weiter ging es eine Zeitlang dem See entlang. Später änderte die Landschaft, sie wurde karg und steinig. Nach ca. 2 ½ Stunden Marschzeit erreichten wir das Albula Hospiz, wo wir uns kurz niederliessen und die trockenen Kehlen mit Flüssigkeit versorgten. Unser Weg führte über die weite Ebene des Passes. Nach ca. 4 km kam der nächste Anstieg zur Furcla Galdauna. Ab hier hatten wir die Hütte im Blick, doch wir mussten erst einen grossen Talkessel durchlaufen bevor wir die Hütte erreichten. Ein flottes Hüttenteam, gute Kost und eine schöne Vollmondnacht machten dies zu einem gelungen ersten Wandertag.
Tag 2 Nach einem gemütlichen Morgenessen verabschieden wir uns von der Hütte und stiegen mehrheitlich in westlicher Richtung zum höchsten Punkt unserer Tour der Fuorcla Pischa (2868m) auf. Zur linken Seite der Piz Bleisun und zur rechten der Piz Pischa. Jetzt führte uns der Weg weit ins Tal hinunter. Mitten im Abstieg waren wunderschöne «Heiti» am Wegesrand, zu schade um sie einfach hier einfach stehen zu lassen. So füllten wir unsere Mägen mit den guten süssen Früchten. Nachdem wir das Val Plazbi durchschritten hatten, ging es wieder bergauf zur Keschhütte. Auf halber Höhe machten wir bei recht hohen Temperaturen unseren Mittagshalt. Zum Glück war kurz vorher ein herrlich kühler Brunnen gewesen, so konnten wir uns schön abkühlen.In der Keschhütte angekommen genossen wir die wunderschöne Bergwelt mit dem verbliebenen Gletscher.
Tag 3 Der Tag begann mit dem Zmorge der Bergsteiger um halb sechs, denn die Gruppe wollte die Ruhe und die frühen Morgenstunden der Bergwelt geniessen. Um 06.15 Uhr zogen wir von der Hütte los. Die aufgehende Sonne zeigte sich wieder von der besten Seite. Schöne Alpweiden mit viel Wasserrinnen konnten wir bis zum Scaletta Pass geniessen und zwischendurch auch einer Murmeltierfamilie beim «sünnele» zusehen. Ab dem Scaletta Pass war der Weg bis fast zu unterst ins Tal steinig. Kurz vor der Bushaltestelle machten wir am Bach Pause und genossen die Kühle des Wassers. Vor der Rückfahrt stärkten wir uns noch im nahe gelegen Restaurant und traten dann die lange Heimreise an.
Herzlichen Dank all den Tourenteilnehmer*innen für die schöne und tolle Tour.
Cornelius Bühler
Nach dem obligaten Kaffee und Gipfeli im Sternen Gschneit, begannen wir unsere Wanderung auf dem Längenberg. Der Weg führte uns durch den Rattenholzwald – Seitenberg zum Observatorium Space Eye. Dieses wurde vom Architekt Mario Botta entworfen und 2023 eröffnet. Unser nächstes Ziel, das Tavel Denkmal auf dem Leuenberg. Die Aussicht von diesem Ort, ist laut Rudolf von Tavel, der schönste im Kanton Bern. Der ideale Platz für unsere Mittagsrast. Von hier aus weiter durch den Taanwald ins Restaurant Viva in Rüeggisberg zum wohlverdienten Schlussdrunk. Mit Bus und Bahn reisten 12 Wanderinnen und 10 Wanderer zurück nach Hasle Rüegsau. Bericht und Fotos Rösli Siegenthaler.
Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir in die Boulderhalle Vertic-Halle Baltschieder ausweichen. Die Halle hat einen grossen Bereich mit überhängenden und sehr langen Boulder. Dort sind wir voll auf unsere Kosten gekommen und waren am späten Nachmittag fast genau so erschöpft wie nach einem Tag am Fels.
Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir in ...
Die Wetterprognosen für die heutige Wanderung lauteten anfänglich nicht besonders gut. Doch bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starten wir mit 23 Teilnehmenden per ÖV nach Welschenrohr zur Wanderung durch die Wolfsschlucht. Da es in Welschenrohr keine Möglichkeit zur Einkehr gibt, geniessen wir den Startkaffee mit einem Zwischenhalt bei der Busfahrt im Restaurant Reh in Herbetswil. Nochmals herzlichen Dank an Kathrin Graf; sie übernahm es. Ab der Busstation Welschenrohr Unterdorf führt die Tour via Schlössli – Sollmatt – Hammer-Allmend zum unteren Eingang der Wolfsschlucht. Die enge Schlucht mit beidseitig 100 Meter senkrecht aufsteigenden Felswänden ist eindrücklich. Der nicht ganz einfache Wanderweg schlängelt in unzähligen Kurven die Schlucht hinauf mit verschiedenen Ausgängen. Nach gut einer Stunde Wanderzeit erreichen wir den Ausgang beim Lochboden. Hier machen wir Mittagspause. Anschliessend benutzen wir ein schmales Weglein, um ein stückweit oben entlang der Schlucht abwärts durch die wundervolle Natur zu wandern. Den Schlussabschitt begehen wir durch einen gemütlichen Weg hinab wieder zum Auganspunkt Welschenrohr. Bei immer noch gutem Wetter machen wir uns per Bus und Bahn auf den Heimweg, aber nicht ohne wieder dem Zwischenstop in Herbetswil. Wieder kehren wir im vorzüglichen Restaurant Reh zum Schlusstrunk ein.
Hansueli Gerber
Am Morgen zuhause Regen und im Wallis Sonnenschein, so macht die 55+ Wanderung auf der Belalp Spass. Von der Bergstation der Belalpbahn folgte nach dem Abstieg zum Chelchbach der lange Aufstieg auf den steil ins Gredetschtal abfallende Grat. Oben auf der Krete wehte bis zum Gipfel vom Foggenhorn ein frischer Wind. Nur kurz bewunderten wir beim Gipfelkreuz die herrliche Rundsicht. Für unseren Mittagshalt begaben wir uns an eine windgeschützte Stelle etwas unterhalb vom Gipfel. Beim Abstieg zur Alp Nessel konnten wir ab und zu einen Blick auf die Belalp und den unteren Teil des Aletschgletschers werfen. Nach einem kurzen Stück der Nessjeri-Suone entlang erreichten wir nach der Ebene wieder den schweisstreibenden Aufstieg zur Belalp. In Blatten reichte die Zeit beim Umsteigen noch für einen kurzen Abstecher ins Lädeli bevor wir uns mit Postauto und Zug wieder auf den Heimweg machten. Teilnehmende: Cornelius Bühler, Henriette Fenner, Werner und Regula Lüthi, Susanne Glauser, Kathrin Glauser, Samuel und Marianne Gerber, Lilo Begert, Ueli Wüthrich, Armin Kohler, Alfred Langenegger.
Werner Glanzmann
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Monika Knothe, Ruth Sommer, Henriette Fenner, und Fredu Langenegger
Das Sommerwetter war angerichtet um eine Clubtour zu starten. Als wir kurz vor halb zehn losliefen brannte die Sonne schon richtig stark vom Himmel. So waren wir froh, dass wir bald einmal in den schattigen Wald kamen. Beim Rüwliseeli angekommen genossen wir bei kurzer Pause die tolle Stimmung und Landschaft. Anschliessend ging es weiter zu unserem heutigen höchsten Punkt der Wanderung, Punkt 1939 „Parwenge“, wo wir den Mittagshalt machten. Derweil hatten die Wolken zugenommen, so dass von der Hitze am Morgen nichts mehr zu spüren war. Eine Jacke war nötig um den Wind abzuhalten. So zogen wir schon bald weiter und liessen uns dafür noch in der Horefluh «Beiz» nieder. Der Abstieg erfolgte über einen schönen weiten Rücken nach Saanenmöser wo wir in den Zug stiegen und unsere Heimreise antraten.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Nach der dreistündigen Anreise von Hasle-Rüegsau zum Bergbeizli Rasthysi in Grindelwald hatten wir einen feinen Startkaffee mit Gipfeli verdient. Das originelle Beizli ist so einfach eingerichtet das es nicht einmal warme Milch ausschenken darf. Auf der Alpstrasse Richtung Wildspitz marschierten wir anschliessend bei prächtigem Wetter und eher kühlen Temperaturen zur nächsten Bushaltestelle hinauf. Zwischendurch hielten wir an um die herrliche Aussicht auf den frisch verschneiten Eiger zu bestaunen. Nun folgte ein langer und zum Teil steiler Abstieg zur aussichtsreichen Ällflue. Von einem Aussichtspunkt zum andren wanderten wir hoch über Grindelwald durch den Wald dem Wetterhorn entgegen. Im Oberhaus machten wir ausserhalb vom Wald einen kurzen Mittagshalt mit Blick auf Wetterhorn und Schreckhorn. Dem Hang unter der First entlang überquerten wir mehrere Bäche und stiegen auf Alpstrassen zum Hotel Blüemlisalp ab. Nach dem Durstlöschen und feinen Glacen stiegen wir in den Bus und fuhren im Dorf Grindelwald durch die imposanten Touristenströme zum Bahnhof wo wir noch knapp unseren Zug Richtung Heimat erwischten. Mit Wetterglück und vor allem mit motivierten und verständnisvollen Teilnehmenden konnte ich mit viel Freude meine erste Seniorenwanderung leiten.
Werner Glanzmann
Heiss wird es heute...das ist allen Teilnehmern bewusst, die Zug und Bus von Burgdorf nach Langnau an unterschiedlichen Bahnhöfen und Haltestellen besteigen. Ab Langnau bringt uns der Bahnersatz-Bus nach Schüpfheim. Die Bahnstrecke wird auf diesem Abschnitt seit Frühjahr saniert, die Wiedereröffnung ist für August geplant. In Schüpfheim setzen wir unsere Fahrt in einem kleinen Postauto fort und erreichen gegen 8:45 Uhr den Wallfahrtsort Heiligkreuz mit seiner schmucken Kirche. Hier starten wir unseren Aufstieg auf die First. Ja, tatsächlich, es gibt nicht nur im Berner Oberland eine First, sondern auch in den lieblichen Hügelzügen des Entlebuchs! Vielleicht ist diese First nicht ganz so bekannt wie ihre “grosse Schwester”. Punkto Lage und Aussicht hat aber auch First LU einiges zu bieten. :-) Nach einer Stärkung im Bergrestaurant machen wir uns auf den Weg Richtung Flühli. Dieser führt uns via Alp Längegg, Finishütte und Under Bargele zur Alp Salzbüel, wo wir im Schatten eines Waldrandes unsere Mittagsrast einlegen. Vor uns steht der lange Bergrücken der Beichle, Richtung Nordosten sind das Hochänzi und der Napf zu erspähen. Weiter geht es zum Hof Äschi. Ab hier ist ab und zu etwas Umsicht in der Wegfindung nötig, eine Sanierung der Signalisation wäre wünschenswert… Über Kuhweiden, Alpwege und schliesslich asphaltierte Strassen erreichen wir unseren Zielort Flühli zeitig. Der ausgiebige Einkehrschwung im sanierten Kurhaus kommt allen gelegen. Most und Bier verschwinden rasch in den durstigen Kehlen. In Runde zwei wird dann der Glace-Gluscht gestillt, bevor es mit Poschi, Bus und Zug wieder Richtung Emmental geht.
In jeder Hinsicht ein gelungener Sonntag!
Die Teilnehmer: Susanne Glauser, Werner Glanzmann, Henriette Fenner, Ruth Sommer, Monika Knothe, Kathrin Glauser, Elisabeth Beer, Lilo Begert, Fredu Langenegger
Danke euch allen. Danke auch an die Bise, welche die Hitze unterwegs etwas erträglicher gemacht hat. :-)
Mathias Niederhauser
Der Hüttenzustieg am Samstag war etwas heiss aber gemütlich. Die Almagellerhütte war dann rappelvoll. Zum Glück wählten die meisten Gruppen den Normalweg über den Südgrat. Auf unserer Route über den Rotgrat waren es nur noch vier weitere Seilschaften. Bei besten Bedingungen konnten wir die Überschreitung des Weissmies am Sonntag vollenden. Als Zückerchen sind wir dann noch mit den Trotties von Kreuzboden nach Sass Grund gefahren.
Diesmal meinte es der Wettergott etwas allzu gut mit Sonnenschein und Temperatur. Trotzdem haben es doch 20 Wanderlustige gewagt mitzukommen. Nach dem freundlichen Empfang zum Kaffee im Rest. Bären in Schwarzenegg ging es ziemlich gemütlich los, immer leicht abwärts. Nach einem kurzen Aufstieg zur Fuchsegg wanderten wir über Wiesen immer mit einer wunderbaren Sicht auf die Stockhornkette und einer überraschenden Fernsicht. Nach dem Mittagshalt bei der Gedenkstätte oberhalb Fahrni ging es weiter Richtung Lueg. Dann begann der schwierigere Teil der Wanderung hinunter zur Rotache. Alle haben zum Glück den Abstieg gemeistert und freuten sich auf ein kühles Getränk oder einen Eiscoupe im Rest. Bahnhof in Brenzikofen.
Leitung und Text: Anna Bürki, Fotos: Hanni Bürgi.
Teilnehmer: Susanne Glauser, Werner Glanzmann, Regula Lüthi, Werner Lüthi, Regina Vogt, Henriette Fenner, Margaretha Leuenberger, Ruth Flury, Fredu Langenegger und Maria Heeb.
Auch für diese Ü55 Tour haben sich 10 Teilnehmer angemeldet. :) -:) Wir starteten kurz nach acht Uhr auf dem Parkplatz bei dem Seebergsee. Die Temperaturen waren schon von Anfang an recht hoch, so dass wir bereits in leichter Bekleidung losmarschieren konnten. Nach einem kurzen Wegstück über blühende Alpweiden wechselten wir in den Karstfelsen der Seehore. Ausgeschliffene Steine und tiefe Furchen mit Alpenrosen überwachsen prägten das Gebiet.Weiter oben fehlten dann die Büsche und Bäume und immer wieder kamen schöne Sommerblumen zum Vorschein. Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir den Gipfel und genossen die schöne Aussicht. Zu unserer Überraschung zeigten sich 2 Steinböcke und 7 Gänsegeier zogen ihre Kreise über unseren Köpfen. Nach dem Abstieg über die gleiche Route bogen wir im Grund auf die Alpweiden ab und wanderten zum Seebergsee. Den Abschluss machten wir bei einem kühlen Getränk in der Alpwirtschaft.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Von Sunnbüel aus stiegen wir an der Winteregghütte vorbei richtung Gällihorn hinauf. Im Sattel unterhalb vom Gällihorn schauten wir noch einmal aufs Regenradar bevor wir in die Gratroute einstiegen. Die Prognosen sahen gut aus, so querten wir auf der Seite des Üschinentals die Flanke des Gällihorns und erreichten weiter hinten den Üschinengrat. Unterwegs mussten wir einige Altschneefelder umgehen und überqueren und konnten dazwischen die herrliche Pracht der verschiedenfarbigen Blumen bestaunen. Nach dem letzten steilen Aufstieg erreichten wir den Gipfel der Wysse Flue und machten dort unseren verdienten Mittagshalt. Beim Abstieg zum Schwarzgrätli warfen wir noch einmal einen Blick zur Gemmi und ins weite Üschinental. In Schwarenbach folgten wir dem alten Pfad oberhalb des Restaurants und bogen weiter unten in die Gemmi-Wanderautobahn ein. Vor der Spittelmatte bogen wir nach links ab und wanderten unterhalb vom Üschinengrat mit Blick auf Altels und Rinderhorn zurück nach Sunnbüel. Trotz zweifelhafter Wetterprognose konnten wir bei meist sonnigem Wetter einen gelungenen Wandertag erleben. Teilnehmende: Susanne Glauser, Mathias Niederhauser, Henriette Fenner, Peter Haslebacher, Armin Kohler
Werner Glanzmann
Gut gelaunt reisten 17 Teilnehmende mit dem Zug nach Zürich Altstetten. Wegen Unterhaltsarbeiten an der Uetliberglinie, ging es zuerst mit dem Bus nach Triemli und dann mit einem Ersatzbus weiter nach Ringlikon-Langwis. Nochmals umsteigen und dann bis Uetliberg Bahnhof. Anschliessend kam der erste kurze Aufstieg zum Zürcher Hausberg, Uetliberg Kulm. Dort hatte uns der Marktstandbetreiber schon erwartet und in Kürze hatte jeder seinen Kaffee und ein Gipfeli dazu. Leider war die Sicht nicht so gut, dafür war ideales Wanderwetter. Um 10 Uhr marschierten wir los Richtung Staffel, Baldern. Bei der Burgstelle Baldern machten wir Mittagsrast. Danach weiter über Felsenegg, Buchenegg, noch ein letzter kurzer, aber steiler Aufstieg, bis zum Wetterradar Albis. Von da an, ging es nur noch bergab zum Albispass. Im Restaurant Albis genossen wir auf der Terasse noch den Schlusstrunk oder ein Dessert, bevor es mit dem Postauto nach Thalwil und mit der Südostbahn, ohne umzusteigen bis nach Burgdorf ging.
Leitung und Bericht: Simon Stalder. Fotos: Rösli Siegenthaler
Der Sommer ist da! So nutzen wir den “langen” Tag und die Teilnehmer besteigen früh um 05:37 Uhr in Hasle-Rüegsau den Zug. Ich wähle schon am Morgen die erste “Abkürzung” und treffe die Gruppe direkt in Bern. Zusammen geht die Reise im IC Richtung Waadtland. Mit Plaudern vergeht die Zeit im Flug und schon sitzen wir im Postauto, welches uns in 3/4-stündiger Fahrt von Rolle zum Col du Marchairuz, unserem Ausgangspunkt, hinaufbringt. Hier starten wir unsere Wanderung um 09:30 Uhr. Durch Wälder und über prächtige Juraweiden führt der meist breite Weg mal hinauf, mal hinab, über Grand Cunay, La pivette, Chalet de Yens und schliesslich zum markanten Rücken des Mont Tendre, welchen wir kurz nach 12:00 Uhr erreichen. Der Mont Tendre ist mit 1’679 m die höchste Erhebung im Schweizer Jurabogen. Während der Mittagspause geniessen wir nebst unserem Picknick das fantastische Panorama. Unsere Augen schweifen über die weiten Ebenen des Waadtlandes, Berner-, Freiburger- und Walliseralpen stehen prächtig vor uns. Weiter gegen Westen erspähen wir die Grandes Jorasses und natürlich den Mont Blanc. Unter uns liegt der ganze Genfersee, von Villeneuve bis hinunter nach Genf. In unserem Rücken das Vallée de Joux und die nahe Grenze zu Frankreich. In der Buvette du Mont Tendre löschen wir den Durst und stillen Kaffeegelüste. Nun führt unser Pfad über Fahrwege und später über Asphalt via Pré de l’Haut Dessus und Combe de la Neige, von wo wir über einen Waldweg in einigen Kehren unser Wanderziel, den Col du Mollendruz, erreichen. Dieser eher unscheinbare Passübergang scheint ein Eldorado für ”Tempofanatiker” zu sein. Schon von weitem ist Motorenlärm zu hören und der halsbrecherische Fahrstil einiger Töfffahrer löst allenthalben Kopfschütteln aus… Im Bus hinuter nach Cossonay realisieren wir, dass wohl auch unser Chauffeur ein “eingefleischter” Töffpilot ist...:-). Unsere “Tour de Romandie” führt nun via Yverdon und Neuenburg zurück nach Bern. Von hier lasse ich die Teilnehmer wieder selber ins Emmental reisen, derweil ich den Heimweg mit der RBS unter die Räder nehme.
Vielen Dank an Petrus für die “trockene” Tour und allen Teilnehmern für’s Mitkommen.
Teilnehmer: Ruth Sommer, Monika Knothe, Annelies Schneider, Henriette Fenner, Lilo Begert, Ueli Wüthrich und Werner Glanzmann
Mathias Niederhauser
Trotz etwas unsicherer Wetteraussichten entschloss ich mich, die Wanderung durchzuführen. Via Konolfingen – Signau kamen wir in Röthenbach an. Im Moos-Pintli spendete uns Urs Zwahlen Kaffee und Gipfeli, herzlichen Dank! Da für Nachmittag Regen angesagt war, machten wir immer etwas verkürzte Pausen. Schon bald ging der Wanderweg durch ein kurzes, aber sehr steiles Waldstück hinauf. Das brachte einige der 21 Teilnehmer schon früh ins Schwitzen. Nun führte ein schöner Wanderweg immer etwas auf und ab, meistens über die Krete zur Stauffenalp, einigen sicher noch bekannt von der Jodlergruppe vor Stauffenalp. Auf dem Holzlagerplatz bei dem riesigen, denkmalgeschützten Eiche machten wir Mittagshalt. Die Bewölkung hatte sich inzwischen schon etwas verdichtet, die Aussicht auf die Voralpen und die nahe gelegenen Täler war aber immer noch gut. Zügig gings nun vorerst meist durch den Wald an der Militärunterkunft Schlegwegbad vorbei Linden entgegen. Einzelne Regentropfen waren nun zu spüren, wir kamen aber noch trocken, eine Stunde früher als geplant, in Linden an. Im Gasthof Linde liessen wir uns verwöhnen, bevor wir wieder die Heimreise antraten. Ein herzliches Danke an alle die mitgekommen sind und an Hansueli Gerber, für die schönen Fotos!
Der Reiseleiter: Ruedi Lüthi
Mit dem öV reisten wir bei schönem Frühlingswetter nach Schwarzsee zur Talstation der Sesselbahn. Die Fahrt auf den offenen Sesseln war erfrischend. Bevor wir die Wanderung starteten wärmten wir uns auf der Riggisalp bei einem Kaffee wider auf. Bei leichtem auf und ab machten wir auf dem Rippetli einen Halt mit Aussicht auf den Schwarzsee. An vielen Soldanellen und Krokussen vorbei wanderten wir dem Hang entlang unter der Spitzflue und dem Türmli durch und querten dabei auch ein steiles Schneefeld. Den Mittagshalt machten wir an einer einigermassen windgeschützten Stelle am höchsten Punkt unserer Wanderung wo wir unterhalb vom Chörblispitz Gämsen beobachteten. Zuhinterst im Breccaschlund wechselten wir die Talseite und folgten der Alpstrasse bis zur Alphütte Steinige Rippa. Nach dem Abstieg auf dem schönen Waldpfad erreichten wir wieder die Alpstrasse und bogen zur Alphütte Hubel Rippa ab. Nachdem wir auf der ganzen Wanderung an sechs Alpbeizli vorbeimarschierten kehrten wir auf der Hubel Rippa endlich ein und löschten unseren Durst. Nach dem kurzen Abstieg zum Schwarzsee und anschliessend im Touristenstrom dem Uferweg entlang erreichten wir nach einer halben Stunde unserern Ausgangspunkt Gypsera und stiegen dort in den Bus für unsere Heimreise ein.
Teilnehmende: Susanne Glauser, Alexandra Hense, Cornelius Bühler, Mathias Niederhauser, Henriette Fenner, Margaretha Leuenberger, Monika Knothe, Ruth Sommer, Kathrin Glauser, Hansueli Gerber
Werner Glanzmann
Die Wanderung begann mit einem Zwischenstopp in der Stadtrösterei Solothurn. Nach Kaffee und Gipfeli gings mit einem Extrabus zum Start der Wanderung. Auf dem Balmberg herrschte emsiges Treiben. Der Seilpark und das ideale Flugwetter für Gleitschirmflieger lockte viele an. Wir, 17 Senior*innen, machten uns aber zu Fuss auf den Weg. Durch Wiesen, Wald und über eine Hängebrücke bis zum Mittagshalt. Ein aussichtsreicher, sehr schöner Rastplatz. Nach dem Mittag war der Weg steiler, steinig mit Wurzeln bewachsen aber sehr interessant. Bei der Bättlerchuchi genossen wir noch einmal die Aussicht bevor wir den Abstieg nach Rumisberg in Angriff nahmen. Im Spycher Beizli empfing uns Heidi, die Schwester unserer Tourenleiterin. Die selbstgebackenen Kuchen waren wunderbar. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Zwischenfall. Beim Umsteigen in Wangen war ein übereifriger Buschauffeur am Werk. Er fuhr vor der Zeit weg und und wir waren gezwungen auf den nächsten zu warten. Vielen Dank Vreni für den schönen Tag.
Leitung: Vreni Lüdi, Bericht und Fotos: Rösli Siegenthaler.
Bei schönstem Frühlingswetter können wir mit 21 Teilnehmenden die heutige Wanderung ins Berner Oberland in Angriff nehmen. Mit dem Zug in Spiez angekommen, gehts zum Startkaffee im Spiezer Restaurant beim Bahnhof. Herzlichen Dank und Gratulation an Lilo Begert; sie hat heute Geburtstag und spendiert Getränke und Gipfeli. Auch Gratulation an Ernst Meier; er hat heute auch Geburtstag. Die Wanderung startet beim Bahnhof, führt etwas durchs Dorf Spiez und durch die Spiezer Reben auf den Spiezberg. Hier geniessen wir den fantastischen Ausblick auf Spiez, den See und die Berner Alpen. Weiter gehts durch den Spiezbergwald – Spiezmoos – Riedern – Moosegg – und hinab zur Kander. Beim Strättligsteig überqueren wir die Kander und steigen hinauf zum Strättlighügel. Hier, etwas unterhalb der Burg, machen wir Mittagsrast. Ab hier gehts nur noch flach oder abwärts. Zunächst über die Gwattegg, dann hinab Richtung Gwatt, durch den Bonstettenpark und den Seepromenadenweg nach Dürrenast. Hier im Restaurant des Hotel Holiday können wir den Durst löschen bis es wieder heimwärts geht.
Hansueli Gerber
Mit kleinen und grossen Rucksäcken und Bouldermatten treffen wir nach einer kurzweiligen Zug- und Busfahrt und kurzem Zustieg im Bouldergebiet Merligen ein. Schon bald zeigt sich, dass diejenigen, die die Packliste im Detail studiert hatten, klar im Vorteil sind: Mit grossen Bürsten wird geputzt, was das Zeug hält! Und unter dem Moos kommt tatsächlich kletterbarer Sandstein zum Vorschein. Routen wie «Moos-Riss» oder «Efeu-Baum» (bestimmt eine Erstbegehung!) machen hungrig, und zum Glück haben die beiden grösseren Jungs trotz nassem Holz bereits ein ordentliches Feuer entfacht. Nun liegt der Fokus auf Cervelat-Tintenfischen und es wird gefachsimpelt, ob Marshmallows besser pur oder gebrätelt sind. Am Nachmittag versuchen (!) sich die Erwachsenen in den steileren, Moos-freien Boulders, während sich die Kinder im Wald vergnügen. Danach geht’s mit der Standseilbahn hoch nach Beatenberg ins Naturfreundehaus. Nach dem Apéro auf der Sonnenterrasse und feinem Znacht ist jedenfalls bei den jüngeren bald einmal Nachtruhe.
Am Sonntag bringt uns unser «Shuttle» ins Bouldergebiet Grön im Justistal. Die zahlreichen Blöcke (fast) ohne Moos machen gluschtig zum bouldern. Aber oha, Augen auf! Der Osterhase hat ein Osternest vergessen! Mit viel Spürsinn finden wir die 6-teilige Schatzkarte, die uns zum Osternest führt. Vor allem aber wissen wir jetzt: Osterhasen essen Erdnüsse und gefärbte Eier und lassen die Schalen einfach liegen! Bald ist es Zeit für den Abstieg zu Fuss nach Merligen. Die Bouldermatten können wir zum Glück unserem Shuttle mitgeben, denn es ist doch ein gutes Stück bis runter zum See. Und es ist wie so oft: zusammen mit Gspändli gehen die müden Beine vergessen und es läuft sich fast von selbst. Die Glace zum Abschluss in Merligen haben sich die Kinder aber allemal verdient! Herzlichen Dank allen Eltern und Kindern für das gemütliche und fröhliche Wochenende in der Natur.
Mit dem Bus fuhren wir bequem von Ramsei nach Fankhaus. Wegen der zügigen Bise war es trotz angenehmem Frühlingswetter eher kühl und wir waren froh konnten wir uns beim steilen Aufstieg auf die Fuchsegg etwas aufwärmen. Auf der Milpachalp machten wir bei einem hilben Bänkli unter blühenden Wildkirschbäumen den ersten Halt. Vor dem Hohgant und den Berner Alpen war ein Hochnebelvorhang gezogen so das sich die Aussicht auf die umliegenden Höger und Chräche beschränkte. Weiter folgten wir dem Grat vorbei an einer gigantischen Stechpalme und an Frühlingsenzianen über Surenboden aufs Höchänzi, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Nicht nur auf dem Surenboden begleitete uns ein surer Luft darum machten wir den Mittagshalt auf der bisengeschützten Seite der Alphütte auf den Höchänzi. Gestärkt von den Sachen aus dem Rucksack nahmen wir den Abstieg nach Luthern Bad in Angriff. Nach dem kurzen Gegenanstieg vom Änzisattel aufs Niederenzi stiegen wir zum Badbrünnli ab und besichtigten dort die Wallfahrtskapelle mit Grotte und das Arm- und Fussbad. Da wir an der heilenden Wirkung des 6 Grad kalten Heilwassers zweifelten liessen wir das Baden sein und erfrischten uns indessen im Restaurant Hirschen bei einem feinen Glas Wein. Die Rückreise erfolgte ab Luthern Bad wieder mit Bus und Zug.
Teilnehmende: Mathias Niederhauser, Monika Knothe, Ruth Sommer, Lilo Begert
Werner Glanzmann
Leitung: Kathrin Glauser
Teilnehmer*innen: Cornelius Bühler, Henriette Fenner, Marianne Gerber, Werner Glanzmann, Susanne Glauser, Alexandra Hense, Monika Knothe, Alfred Langenegger, Margaretha Leuenberger, Regula und Werner Lüthi, Annelies Schneider
Nach einer langen Anfahrt in den hintersten Zipfel des Neuenburger Juras starteten wir unsere Tour in Biaufond, La Rasse. Auf der französischen Seite des Doubs führte der Wanderweg dem Fluss entlang bis zum Stausee von Biaufond. Dort wechselten wir wieder in die Schweiz zurück. Auf dem Doubs drehten ein paar Schwäne ihre Runden auf dem Wasser und in der Luft. Kurz nachdem man die Schlucht (Combe de Biaufond) betritt, fehlt auf der ganzen Wanderung das Wasser im Flussbett. Es versickert in La Chaux-de-Fonds und tritt erst wieder unten im Tal aus dem Kalkgestein raus. Der Wanderweg verläuft einmal rechts, einmal links der tiefeingeschnittenen Schlucht. Die vielen mit Moos bewachsenen Bäume, die vollständige Ruhe verbreiten eine mystische Stimmung. Bei zwei Steilstufen über Felsen konnten wir die Hilfe von gut gesicherten Metalltreppen in Anspruch nehmen. Mitten im Durcheinander von umgekippten Bäumen entdeckten wir plötzlich zwei Schwäne und wir fragten uns, ob sie überhaupt hier zu einem Flug aus der Schlucht starten können.
Beim Cul de Prés, einem grösseren Tümpel, machten wir Mittagsrast. Ein grosszügig gedeckter Unterstand war der ideale Platz dazu. Von Cony und Alexandra wurden wir auf Grund der ersten 55+ Wandertour mit feinen Muffins verwöhnt. Jetzt folgte der langgezogene Aufstieg durch die Combe de Valandron. Auch hier wieder viel Moos auf dem Boden und den Bäumen und dazu als Kontrast das helle Bachbett aus feinem Kalkstein. Hier fliesst nur Wasser nach einem heftigen Gewitter. Wasser gab es heute in kleinen Mengen von oben, sodass wir unsere Regenausrüstung wieder einmal testen konnten.
Vom nordöstlichen Ende von La Chaux-de-Fonds liessen wir uns mit dem Bus zum Bahnhof chauffieren. In der Galerie des Expressbuffet stiessen wir auf die abwechslungsreiche Tour mit Kaffee, Bier oder Oeil de Perdix an. Ein gelungener Einstieg in die 55+ Wandertouren. Danke allen für das Mitmachen.
Kathrin Glauser
Nach der Anreise mit Bahn und Bus beginnen wir die Wanderung mit dem traditionellen Startkaffee im Restaurant Rosegg Bumbach, das Stammlokal des Beat Feuz. Anschliessend wandern wir zuerst Talabwärts der Emme entlang bis wir den Aufstieg in Richtung Obere Gemmi unter die Füsse nehmen. Unterhalb der Oberen Gemmi machen wir bei angenehmen Sonnenstrahlen Mittagsrast. Nach dem Mittag geht es weiter via Scheidzaun-Scheidzaunbödeli-Rotmoos hinunter ins Innereriz. Im Restaurant Schneehas lassen wir die schöne Wanderung ausklingen bevor wir die Rückreise antreten. Das Wetter hat sich gut gehalten wir konnten die Wanderung ohne Regen geniessen.
Leitung und Bericht: Werner Testa /Fotos: Werner Testa
Bei unserer Ankunft in Holderbank haben die Meisten von uns als erstes ihre Schirme geöffnet. Aus diesem Grunde wurde dann in Absprache mit Coni und Werner die Wanderung dem Wetter angepasst, da wir nicht genau wussten, ob es später noch mehr regnen würde. Also starteten wir Richtung Blüemlismatt und nicht wie vorgesehen direkt nach Bärenwil. Über dem schönen Höhenweg erreichten wir dann in Rüteli wieder den vorgesehenen Wanderweg, von wo es dann über Allerheiliegnberg hinauf auf die Belchenflue ging. Anstatt nun über den Höhenweg bis Waldenburg zu wandern , bogen wir links Richtung Langenbruck ab. Im schönen Restaurant Dürstel löschten wir auf der Terasse unseren Durst, bevor wir dann in Langenbruck unsere Heimreise antraten
Teilnehmer:
Coni Bühler, Henriette Fenner, Werner Glanzmann, Susanne Glauser, Fred Langenegger, Mathias Niederhauser, Annelies Schneider
Bei guten Wetteraussichten – weniger Bise als am Vortag – haben wir heute unsere Wanderung bei 22 Teinehmer/innen von Kleindietwil nach Dürrenroth. Im Wäbikaffee, das von der therapeutischen Wohngemeinschaft Gässli betrieben wird, gibt es Kaffee/Gipfeli in einem sehr wohnlich eigerichtetem Raum. Viele ausgestellten Artikel zeugen von den Tätigkeiten der Bewohner. Gegen halb elf Uhr starten wir unsere Wanderung. Nach einem flachen Wegstück, geht es recht steil hinauf bis zur Abzweigung Scheine/Ursenbach. Weiter geht’s über Weid, Ganzenberg, Chabisberg, Chnubel nach Dürrenroth. Es ist eine abwechslungsweise Wanderung, mehrheitlich auf Naturwegen mit Blick zum Jura, den innerschweizer Gipfeln und den Voralpen. Das Panorama ist nicht ganz optimal, durch Bisennebel chli getrübt. An einem geschützten Plätzchen picknicken wir und beim Grillplatz Chabisberg – mit Blick auf Dürrenroth - machen wir eine kurze Trinkpause. Nach dem steilen Abstieg und dem Treppenaufstieg erreichen wir Dürrenroth, wo im Rest. Bären draussen Plätze für uns reserviert sind. Schön, dass wir Getränk und Dessert draussen geniessen können.
Bericht und Fotos: Hanni Bürgi und Paul Josi
Teilnehmer:innen: Alexandra Hense, Coni Bühler, Ruth Flury,
Leitung: Seraina Flury als Ersatz für die kranke Ruth
Wir folgen Ruths Planung und fahren auf den Simplon: Auf der Passhöhe “weiss-in-weiss”, in Engeloch glücklicherweise ein Wechselspiel aus Sonne und schnell dahinziehenden Wolken. Bei diesem unsicheren Wetter mit starkem Wind verwerfen wir den Plan B Galenhorn und halten uns an Ruths Plan A Magenhorn. Gemütlich steigen wir hoch durch den lichten Lärchenwald. Das Wetter bessert stetig, bis wir um die Ecke Richtung Magenlicke biegen. Hier bläst uns ein starker Westwind Nebelschwaden entgegen. Bei diesen Verhältnissen vergeht uns die Lust auf das Gipfelerlebnis. Wir machen rechtsumkehrt, steigen weiter hoch unter das Galenhorn, geniessen tolle Sulzhänge und machen das ganze gleich noch einmal, weil es so schön war. Unfallfrei und zufrieden erreichen wir wieder die Bushaltestelle in Engeloch und fahren zurück in den Frühling.
Abschlussskitouren Simplon
Leitung: Florian Zwahlen & Dominik Christen
Teilnehmende: Eric Gächter, Zino Schenk, Jaromir Beutler
Sa. 22.03.2025:
Nach einer gemütlichen Anreise am Samstagmorgen haben wir zuerst unser Gepäck im Hospiz deponiert und uns aufgrund der schwierigen Wetterlage für eine Skitour Richtung Spitzhorli entschieden. Der Wind auf dem Pass schon gut spürbar und die Sicht meistens nur wenige Meter. Schnellmal wurde uns klar, dass der Aufstieg über die Ebene zum Spitzhorli kein Genuss werden würde. Also entschieden wir uns um und stiegen Richtung Staldhorn. Im Sattel Gälmji prüften wir kurz, ob eine nordseitige Abfahrt zur Alp Ober Nessultal wohl lohnend wäre. Leider war auch hier die Sicht aufgrund des Nebels derart schlecht, dass wir diese Idee wieder verwarfen. Wir kämpften uns also mit starkem Rückenwind bis auf den Gipfel vom Staldhorn. Zum Glück sind wir im Aufstieg kurz vor dem Gipfel einem grossen Felsblock begegnet, hinter dem wir eine Rast einlegen und uns für die Abfahrt bereiten machen könnten. Ab und zu hat auch mal die Sonne kurz durchgezwinkert, dies jeweils nur ein paar Augenblicke. Die Abfahrt war wie erwartet dann auch eher ein Blindflug. Die letzen 150hm bis zur Alp Stalde dann jedoch mit guter Sicht und einer feinen schicht Pulverschnee. Nach dem Gegenaufstieg zum Hospiz haben wir uns aufgeteilt, Zino und Jaro haben schonmal das Zimmer bezogen und Flöru, Eric und Dömu sind nochmals aufgestiegen. Diesmal in östlicher Richtung. Auf ca. 2450müM haben wir aufgrund des sehr starken Windes dann abgefahren zur Passstrasse, wo wir mit dem Bus wieder zum Hospiz hochgefahren sind. Anschliessender Barbesuch für die Tourenplanung und Nachtessen haben den Tag abgerundet.
So. 23.03.2025
Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus Richtung Simplon Dorf bis zur Haltestelle Nideralp gefahren. In der Nacht hats zum Glück geschneit, beim Start waren es doch ca. 20cm Neuschnee. Unsere heutige Tour führte uns durch schöne Lärchenwälder Richtung Magehorn. Infolge mehreren Wummgeräuschen haben wir uns vor dem Gipfelsattel entschieden, die Tour abzubrechen und den Schnee bei guter Sicht zu geniessen und zum Ausgangspunkt abzufahren. Trotz den ansteigenden Temperaturen war der Schnee durchaus gut fahrbar und vor allem noch unverfahren. Flöru, Eric und Dömu sind nach einer kurzen Znünipause nochmals hochgestiegen. Jaro und Zino haben sich unterdessen mit der Iglubaukunst auseinandergesetzt.
Auch bei garstigen Prognose und Bedingungen lohnt es doch immer, ein solches Wochenende durchzuführen. Erst in solchen Situation, wird einem bewusst, wie es bei Skitouren auch sein kann. Herzlichen Dank den Teilnehmer fürs Mitkommen.
Dominik Christen, Wabern, 23.03.2025
Leitung: Paul Aebi
Teilnehmer*Innen: Coni Bühler, Ruth Flury, Brigitte Gerber, Kathrin Glauser, Peter Haslebacher, Ruth Hubacher, Peter Kropf, Werner Lüthi, Andreas Neuenschwander
Nun hat es mit der Besteigung des Dreizehntenhorns im x-ten Anlauf doch noch geklappt!
Zu 10 treten wir die Reise nach Unterbäch an. Im Hotel Alpenhof kehren wir zu einem Kaffee ein, wir werden sehr freundlich aufgenommen. Um 09.15 ist Betriebsbeginn der Bergbahnen. Mit diesen fahren wir hinauf ins Seefeld. Dank dem Schneefall vom vergangenen Wochenende ist hier auf 2430 m noch Pulverschnee und über den Gipfeln spannt sich ein blauer Himmel, Prachtswetter!
Um 10.20 Uhr beginnen wir mit dem Aufstieg, die Spur ist gut angelegt und wir gewinnen rasch an Höhe. Auf 2980 m machen wir das Skidepot und gehen die restlichen Meter hinauf zum breiten Gipfel. Für den Aufstieg haben wir knapp zwei Stunden benötigt, nun geniessen wir die Aussicht auf die Walliser Bergwelt und lassen und das Mitgebrachte schmecken.
Zurück beim Skidepot, fahren wir direkt durch den unter uns liegenden Nordosthang ab. Grosse Teile davon sind noch nicht verspurt und so können wir bei dieser rassigen Abfahrt den Pulver geniessen. In rascher Fahrt geht’s über das Seefeld hinab, wobei wir uns links halten und danach gegen das Altstafelhorn anzusteigen. Hier hat die Umwandlung des Pulverschnees in Sulz bereits stattgefunden und die Wärme ist für alle deutlich spürbar, so dass wir, nicht zuletzt auch aus Zeitgründen, nur bis zum Pt. 2607 der Stüofmatt aufsteigen. Bereits beim Hochfahren mit dem Sessellift konnte ich beobachten, dass die Nordflanke des Altstafelhorns schon stark befahren wurde. Ich spekulierte daher auf die Hänge rechts davon. Für die Gruppe war rasch klar, wo das bessere Stück auf uns wartete. In der Folge fuhren wir über schöne Pulverhänge nordwärts ab die allen das Herz höherschlagen liessen. Danach rein in den Sulz, durch den Lärchenwald und in schönen Schwüngen über den folgenden gut gesetzten Sulzhang hinab zum Unners Sänntum wo wir gerne den grossen Durst löschten.
Über die Skipisten fuhren wir anschliessend hinab nach Unterbäch. Eine tolle Skitour in prächtiger Umgebung.
Paul Aebi
Teilnehmer:innen: Dänu Gysel, Freya Monnerat, Ingrid Zufferey, Marc Schmid, Oliver Richard (Gast); gefehlt hat leider krankheitshalber: Sämi Stüssi
Leitung: Stefan Naef (Bergführer), Seraina Flury
Trotz knapper Schneelage und zweifelhaften Wetteraussichten für die letzten zwei Tage reisen wir zu siebt auf die Göschener Alp für die Hochtourentage in den Urner Alpen. Die Zuversicht zahlt sich aus: die Tourentage können wie geplant durchgeführt werden. Die Übergänge von der Göschener Alp über Bergseehütte und Hochschijen ins Voralptal, von der Voralphütte über den Punkt 3164 ins Meiental und in die Sewenhütte und von dort über Bächenstock und Zwächten via Kröntenhütte ins Erstfeldertal sind reizvoll und abwechslungsreich. Alles klappt wie am Schnürchen; einzig auf die Besteigung des Stucklistocks müssen wir verzichten. Zu stark bläst der Föhn in der Lücke, so dass wir schnell ins Meiental absteigen.
Stef führt unsere gemischte Gruppe umsichtig über die diversen Couloirs auf die Gräte und findet immer wieder tolle Hänge und schöne Linien – ein herzliches Dankeschön! Gegen Ende setzen Wärme und Wind dem Schnee zu, der Stimmung tut das keinen Abbruch. Alle helfen in den unbewarteten Hütten tatkräftig mit. Vielen herzlichen Dank dafür und die gute Kameradschaft in den vier Tagen!
Auf dieser etwas anderen Wanderung wollte ich einerseits zeigen, wie wichtig die Basler Rheinhäfen für die Versorgung der Schweiz sind und andererseits, dass Basel auch als Stadt etwas zu bieten hat. Mit dem Basler Trämli sind wir kurz nach 9 Uhr in Kleinhüningen an der Grenze zu Deutschland angekommen und wurden von Semra im Seemannskeller sehr herzlich empfangen zu Kaffe und Gipfeli.(Sie hat extra für uns eine Stunde früher aufgemacht). Anschliessend starteten 21 Wander*innen beim Hafenbecken 2 durch das Hafenareal, das geprägt ist von Lagerhäusern und Warenumschlag. Beim Hafenbecken 1 erreichten wir den Rhein und folgten ihm aufwärts bis zur mittleren Brücke, die wir überquerten und auf der Grossbaslerseite zum Münster aufstiegen, wo die Plattform bei schönstem Wetter eine gute Aussicht bot. Weiter gings an schönen Altstadthäusern vorbei, via St. Albantor wieder runter zum Rhein, entlang einem Rest brachte uns der alten Stadtmauer. Nach dem Mittagshalt wanderten wir auf der Rheinpromenade über die Kantonsgrenze nach Birsfelden, wo es auch mitten durch das Hafengebiet ging mit vielen bekannten Firmen. Danach führte uns ein Wanderweg durch den Wald zum Rest.Waldhaus oberhalb des Auhafen zum Schlusstrunk und anschliessend brachte uns der Bus zum Bahnhof Liestal.
Leitung und Bericht Anna Bürki, Fotos Hansueli Gerber
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Mathias Niederhauser, Monika Knothe, Susanne Glauser, Margaretha Leuenberger
Bei der letzten Tour von diesem Winter merkte man gut, dass die Leute den Frühling vor den Augen hatten. Es war schon recht warm gemeldet und der Schnee lag nur noch sehr spärlich. So fuhren wir in den Meniggrund und startenten unsere Tour von da aus. Zuerst über die Alpstrasse bevor wir beim Punkt 1516 auf das Hochplateau kamen. Hier folgten wir eine Zeit dem Menigbach, bevor wir quer durch das Gelände liefen. Ein, zwei steilere Passagen hatten wir im Aufstieg zu bewältigen. Auf dem Puur angekommen hatten wir einen schönen Blick in die Bergwelt. Den Abstieg wählten wir Richtung Geissflue und Schneeweid. Hier fanden wir schöne und unverspurte Pulverhänge. Der weitere Abstieg folgte der Alpstrasse zurück zum Auto. So machten wir uns nach einer schönen Tour wieder auf dem Heimweg.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Alexandra Hense, Daniel Gysel, Marc Schmid, Seraina Flury (Leitung)
Zu viert reisen wir aus dem frühlingshaften Unterland ins Goms. Die Südhänge sind braun, unsere Tour führt uns glücklicherweise an die Nordhänge: von Geschinen zuerst aufs Brudelhorn, dann eine kurze Abfahrt und Wiederaufstieg aufs Teltschenhorn mit anschliessender Abfahrt nach Ulrichen.
Unterwegs sind wir praktisch alleine, der wenige Neuschnee von letzter Woche ist in der Höhe noch pulverig leicht, die Aussicht von beiden Gipfeln prächtig und die Abfahrt nach Ulrichen zuerst spektakulär und dann eher ein Himmelfahrtskommando auf den Waldwegen…. Schön, wart ihr dabei!
Skitour Seehore 2281m (Anstelle Wildgärst)
Die vorgesehene Tour auf den Wildgärst bedarf einer langen Anfahrtsstrecke und ist doch recht lang, eher etwas streng für 55+. Somit nahmen wir die Tour auf das Seehore im Diemtigtal in den Fokus, schliesslich war diese Tour im Januar geplant gewesen und musste wegen schlechtem Wetter abgesagt werden.
Perfektes Wetter und ausreichend Schnee ab dem Parkplatz im Meniggrund erlaubten eine gemütliche Aufstiegsspur über Alp Seeberg und schliesslich durch die wald- und felsdurchzogenen Hänge hoch zum Gipfelkreuz vom Seehore 2281m oder auch Rötihore genannt. 2 bis 3 etwas heiklere Stellen meisterten alle mit Bravour und ohne jegliche Schwierigkeiten und so konnten wir einen ausgiebigen Gipfelrast mit einer herrlichen Rundsicht geniessen.
Die Abfahrt hat schlussendlich mehr geboten als erwartet. Die meisten Hänge waren befahren, der Schnee und die Spuren waren jedoch nur vereinzelt hart. In den steilen Nordhängen fanden wir aber durchaus auch noch ein paar Pulverhänge, welche wir natürlich mit unseren Schlaufen verzierten, die Schwüngen genossen wir innig. Diejenigen, welche noch nicht genug hatten, stiegen von Seeberg noch einmal rund 150m auf Richtung Stand auf, von hier konnten wir dann von den Nordhängen mit Pulver direkt in die Westhänge mit feinem Sulz wechseln. Die Abfahrt war lohnend und wir genossen jeden Schwung bis zum Auto.
Herzlichen Dank an Kathrin, Brigitte, Regula und Conny, es war eine herrliche Skitour bei grandiosem Wetter.
Heinz Beer
Anreise via Burgdorf und Zürich-Altstetten nach Hedingen. Im Café der Bäckerei Pfyl, genossen wir ein Heissgetränk und einem Gipfeli. Bei einem sonnigen und milden Frühlingstag starteten wir zu unserer Wanderung. Über die Hochfurenweid und Ferenbach erreichten wir das Jonentobel. Dann oh Schreck, infolge Forstarbeiten war der Weg durchs Tobel gesperrt. Gemeinsam suchten wir nun eine Möglichkeit das Tobel ohne grossen Umweg zu umgehen.Über Flur- und Waldwege erreichten wir mit etwas Verspätung unser Mittagshalt bei der Wahlfartskapelle Jonental. Dem Jonenbach entlang und via Reussuferweg gelangten wir ins Dorf Ottenbach zu unserem Umtrunk im Café Albis Beck. Rückreise via Anreise-Route nach Hasle-Rüegsau.
Leitung und Bericht: Werner Aebi, Fotos Rösli Siegenthaler.
Leitung: Ruth Hubacher
Teilnehmerinnen: Yvonne Brütsch, Brigitte Gerber, Rita Haudenschild
Mit dem Zug und Postauto erreichten wir den Ausgangspunt Sörenberg, Rothornbahn. Auf der Strasse Richtung Glaubenbielen hatte es ein paar apere Stellen. Auch für die Querung der Bäche mussten wir vier Frauen die Skier ausziehen. Ansonsten ist die Gegend noch gut eingeschneit. Auf dem Gipfel wurden wir mit einer super Aussicht und einem wolkenlosen Himmel belohnt.
Ruth Hubacher
Tourenleiter: Annelies und Werner Gfeller
Zur 14 km langen Wanderung meldeten sich 21 Teilnehmende an, 6 mussten, meisst wegen der momentanen Grippewelle absagen. Gute Besserung den Betroffenen.
Bei stabilem und idealem Wanderwetter starten wir direkt hinter dem Luzerner-Tor des Altstädtchens Sempach mit dem gewohnten Kafi/Gipfeli. Sempach wird geschichtlich ab 1230 erwähnt und gehört heute zum Wahlkreis Sursee. (Sursee ebenfalls mit Altstadt aus dem Jahr 1264)
Die legendäre Schlacht bei Sempach vom 9. Juli 1386 gegen die Habsburger war brutal. Der angreiffende Gegner verfügte über längere Spiesse und war den Eidgenossen diesbezüglich überlegen. Dank Arnold von Winkelried, der offenbar dutzende Speere mit Armgriff untauglich machte, schlussendlich aber sein Leben opferte, wurde die Schlacht damals gewonnen. Eindrücklich wird in der Schlachtkapelle von Sempach über das Ergebnis verschiedener Kriegsführenden in Bild und Worten festgehalten: “kam für oder oben erlag auf dem Feld”.
Der etwa 200 m hohe Aufstieg auf Kirchbühl, ist auch gerade alles was an Steigung zu bewältigen ist. Hier auf Kirchbühl steht die älteste Kirche des Kantons Luzern (St.Martin von 1234). Mit ihrer eher bescheidenen Grösse und Ausstattung wurde sie dennoch im Jahr 1275 als reichste Kirche des Dekanats eingestuft. Auf dem Römerweg Richtung Sursee sehen wir, leider etwas vom Schleiernebel getrübt, laufend auf den gesamten Sempachersee. Glücklicherweise scheint während der Mittagsverpflegung aus dem Rucksack, an der unteren Stirnbucht des Sees, die Sonne und die Temperatur ist plötzlich angenehm warm. Das Plapperbächlein Suhre (Seeauslauf) führt uns den Weg über ein für die Gegend sehr bedeutsames Naherholungsgebiet. Auch angenehm ist hier das Wandern auf meist natürlich bekiesten Wegen.
Wir danken allen Teilnehmenden fürs tolle Mitmachen und Hansueli Gerber, der zu seinem heutigen 78. Geburtstag die Startkaffeerunde übernahm.
Bericht: Annelies und Werner Gfeller, Fotos: Hansueli Gerber
Bergführer: Ueli Bühler
Organisation: Paul Aebi
Teilnehmer*innen: Barbara Bay (Gast), Heinz Beer, Coni Bühler, Regula Bühler (Gast), Peter Gehrig, Alexandra Hense, Peter Kropf, Werner Lüthi
Am Sonntag reisten wir in die Surselva. Unterkunft hatten wir in Sedrun im Hotel La Cruna. Bei sehr guten Schneeverhältnissen und prächtigem Wetter konnten wir jeden Tag zu einer Skitour starten.
Wir bestiegen die Gipfel Vanatsch, Piz Pazzola, Badus, Piz Maler, Pazolastock und Rossbodenstock und zum Schluss den Piz Titschal.
Im Hotel La Cruna waren wir sehr gut aufgehoben, genossen am Abend das 4-Gang Menü und am Morgen das reichhaltige Frühstücksbuffet.
Schön, dass wir die sechs Tage unfallfrei und in guter Kameradschaft zusammen verbringen konnten. Sicher ein bleibendes Erlebnis.
Paul Aebi
Hier findest du den Link zum detaillierten Bericht.
Der Neuschnee von vorgestern war mehr als willkommen, hatte jedoch zur Folge, dass das Lawinenbulletin für die Tour auf den Ruchstock “erheblich” war. Somit bestiegen wir stattdessen die Wyssi Flueh, die unscheinbare Nachbarin des oft viel besuchten Hohniesens. Wir hatten sowohl den Gipfel, wie die noch unverspurten Hänge für uns alleine und genossen den wunderbaren Pulverschnee.
Mit on Tour: Christof Oesch, Bruno Glanzmann, Werner Ramseier, Damaris Ramseier; Leitung: Mättu Trüssel
JO Skitour Mariannehubel (anstatt Turnen)
Leitung: Fabienne Zeller, Muriel Zeller, Dominik Christen
Teilnehmende: Dinah Gysel, Levin Wegmüller, Linus Wegmüller, Gaby Aeschbacher, Till Bader, Mauerhofer Severin
Aufgrund der aktuelle Schneelage haben wir uns bereits vor dem Start der Tour dazu entschieden, unser Gipfelziel anzupassen. Wir sind mit dem Bus im Diemtigal bis auf die Grimmialp gefahren. Von da an sind wir entlang der Normalroute in ca. 3.5h auf den Mariannehubel aufgestiegen. Unten noch frisch und schattig und an den Hänge oben beinahe drückend heiss. Der Schnee für die Abfahrt durchs Chelli ist an den Nordhängen noch pulvrig geblieben und sogar unverspurte Hänge haben wir noch gefunden. Zum Abschluss haben wir beim Parkplatz dann noch eine kleine Ergänzungsübung zum Skitourenkurs gemacht.
Es hat Spass gemacht und wir freuen uns auf die restlichen zwei Touren, Abschlussskitouren Simplon 22.-23.03.2025 und Osterskitouren in Arolla.
Dominik Christen, Wabern, 09.02.2025