Bei eher frischen 15 Grad starteten wir auf dem Grimselpass nach einem Startkaffee auf unsere Wanderung übers Sidelhorn. Auf dem Bergweg erreichten wir über die Husegghütte den aussichtsreichen Gipfel vom Sidelhorn. Nach dem Mittagshalt bei angenehmen Temperaturen setzten wir die Überschreitung fort. Nun versorgten wir die Stöcke im Rucksack denn die Hände brauchten wir zum kraxeln im weglosen Blockfeld. Nach einem kurzen Gegenanstieg zum Sendermasten erreichten wir auf dem Bergweg die Triebtenseelücke. Einzelne Schneefelder säumten unseren Weg und mussten zum Teil überquert werden oder wir konnten sie für eine Rutschpartie benutzen. Auf guten Bergwegen stiegen wir auf die Oberwaldergrimsel bis zum Nassbode ab und kehrten auf dem Säumerweg Via Sprinz zum Grimselpass zurück. Während der Wanderung hatten wir Wetterglück nur während dem Durstlöschen auf der Terrasse vertrieben uns ein paar Regentropfen in die Gaststube.
Teilnehmende: Margaretha Leuenberger, Susanne Glauser, Monika Knothe, Henriette Fenner.
Werner Glanzmann
An einem wunderschönen Sommermorgen konnten wir unsere Tour auf die Moosalp starten. Wir waren 21 Wanderer und Wanderinnen. Mit dem Zug gings zügig ins Wallis und von Visp mit dem Postauto auf die Moosalp. Schon die Reise hinauf war atemberaubend in den engen Strässchen. Oben angekommen, gabs auf der Terasse des Dorbia Kaffee und Gipfeli mit der ersten Aussicht auf die Walliser Viertausender Dom, Mischabel, Weisshorn. Nun starteten wir unsere Panoramatour rund um die Moosalp. Es war eine Wanderung mit schönen Wanderwegen, viel Aussicht, schönen Lerchen-, Arven- und Kieferwäldern. Auf dem Stand gab es die Rundumsicht in die Berge, südlich die Mischabelgruppe, dann das Rhonetal mit Bietschorn. Sogar ein “Rytiplampi” war vorhanden. Nach der Pause gings bergab am ausgetrockneten Moorsee Bonigersee und am schön spiegelnden Breitmattsee vorbei bis zur Breitmatte, wo wir unseren Mittagshalt mit Picknick machten. Danach führte uns die Wanderung durch den schönen Bergwald zurück auf die Moosalp. Nun freuten sich alle auf den Besuch im Restaurant Moosalp mit ihren feinen und berühmten Cremeschnitten oder auf ein Raclette.
Danach war es schon wieder Zeit für die Rückreise. Bis Thun verlief alles reibungslos,, danach gabs Richtung Emmental Zugsausfälle und die Weiterreise erwies sich sowohl von der BLS, wie auch von den Teilnehmern nicht ganz so einfach. Schliesslich kamen wir jedoch mit Verspätung alle zuhause an.
Es war ein wunerbarer Sommertag und wir konnten die kühlere Bergluft voll geniessen und der Hitze im Unterland etwas entfliehen.
Leitung, Bericht und Fotos Annerös Jost
A däm sunnige u warme Samstig hei mir d Überschritig vom Chli u Gross Simelistock i Agriff gno. Wüu d Nadine ihre Wecker wider abgsteut het u der Simu u der Leo wäge dere Verspätig no einisch igschlafe si, isch de anstatt 6i scho ender 7i gsi womer zäme mitem Outo Richtig Meiringe losgfahre si. Übere Zuestig zur Engelhornhütte si mir scho gli am Usgangspunkt vo üsere Tour gsi. No im Schattä heimer di erste paar Seillengine gchlätteret u de ar Sunne ufem Chli Simelistock e Mittagspouse gmacht. Bi dere Glägeheit heimer di Gruppene vor üs chöne beobachte u hei üs dämentsprächend uf no chli me Pousene für di witeri Tour igsteut. Über schöni Chlättereie simer churz nachem Mittag ufem Gross Simelistock a cho und hei d Ussicht chönne gniesse. Vom Gipfu us isches über mehreri Abseusteue u mau me mau weniger guet ersichtlechi Wägli zrüg zur Hütte gange. Dert hets leider nüm fürne Chueche glängt, wüu der Simu no e Charte im OrellFüssli het müesse ga abholä u dä am 5i zue duet. Derfür hets z Thun de no ä feini Glace usem Tankstelleshop gä.
Teilnehmern*innen: Alexandra Hense, Regula und Werner Lüthi, Susanne Glauser, Margaretha Leuenberger, Mathias Niederhauser, Werner Glanzmann, Paul Aebi,Kathrin Glauser, Ruth Pena Sommer, Elisabeth Brunner und Regina Vogt
3-Tageswanderung über die Greina
Tag 1 – Anreise nach Surrein und Aufstieg in die Terri-Hütte
Von Surrein aus nahmen wir für die ersten Höhenmeter bis zum Stausee Runcahez ein Taxi. Von hier stiegen wir auf zur Richtung Terri-Hütte. Schon nach den ersten Höhenmetern perlte der Schweiss und so sollte es bleiben…Mit angepasstem Tempo und mehreren Trinkpausen erreichten wir die Terri-Hütte und stiessen mit einem kühlen Bier/sauren Most auf den ersten gelungenen Anstieg an. Am Abend dann der kulinarische Höhepunkt: Zum Znacht gab es Lasagne, präsentiert mit italienischer Musik: Mamma Mia…
Tag 2 – Greina-Lago die Luzzone-Adula-Hütte
Der zweite Tag begann früh mit dem Zmorge um 6 Uhr und Abmarsch um 6.45 Uhr. Die Luft war frisch, die Beine wach, die Stimmung gut. Nach dem ersten Aufstieg zur „Punt la Greina“ der Blick über die Greina-Ebene mit ihren Wasserläufen, die sich durch die Ebene schlängeln, wild und wunderschön. Dazu unzählige Blumen verschiedenster Farben und Formen, ein botanisches Feuerwerk. Wir überquerten die Ebene und stiegen ab Richtung Lago die Luzzone, vorbei an der Capanna Motterascio. Zwischendurch begegneten wir dem Almauftrieb – Kühe, die in der Hitze schweratmend bergan stiegen und Guschti, die noch nicht so recht wussten, wo es langgeht.
Dann die ersehnte Abkühlung im See, der leider nur sehr wenig Wasser hatte, und Mittagspause im Schatten, bevor wir weiter am See entlang und anschl. das Val Carassin hinaufwanderten. Hier fanden wir erneut erfrischende Abkühlung, diesmal im Bach. Doch leider braute sich ein Gewitter zusammen und wir setzten unseren Weg Richtung Adula-Hütte fort. Letztendlich fielen nur ein paar Regentropfen, so dass die rasch angezogenen Regenkleider schon bald wieder überflüssig wurden. Müde, aber zufrieden erreichten wir die Adula-Hütte, wo wir herzlich empfangen wurden und mit kühlen Getränken auf unsere zweite Etappe anstiessen. Die Nacht in der hellhörigen Hütte war… akustisch interessant: Der gierende Holzboden an der Türe, die Gespräche aus den Nachbarzimmern und der unteren Etage.
Tag 3 – Abstieg nach Olivone
Der Abmarsch war für diesen Morgen etwas später geplant, doch alle waren schon früh auf den Beinen und Punkt 7.40 Uhr zum Abmarsch bereit. Der Wanderweg ins Tal ähnelte einer Passstrasse mit vielen Kehren und verlief grössten Teils unter Bäumen, was sehr angenehm war. Ab der Alp Mon ging es in leichtem Auf und Ab dem Hang entlang bis Olivone, sozusagen gemütliches Auslaufen. Ab hier fuhren wir mit Bus und Zug zurück nach Hasle-Rüegsau.
Es waren drei wunderbare Wandertage mit viel Hitze, wenigen Regentropfen, vielen Blumen und Hüttencharme. Herzlichen Dank allen für die Gemeinschaft und Coni fürs Organisieren.
Alexandra
Fotos: Kathrin. Paul und Coni
Leitung: Kathrin Glauser
Teilnehmer*innen: Paul Aebi, Elisabeth Beer, Henriette Fenner, Susanne Glauser, Monika Knothe, Anna und Alfred Langenegger, Margaretha Leuenberger
Die Temperatur war noch angenehm als wir kurz vor 8.00 Uhr beim Rest. Alpenruh im Kiental zu unserer Wanderung starteten. Nach kurzem Einlaufen ging es steil den Wald hinauf. Weide- und Waldpartien wechselten sich ab. Eine Gemse floh vor unseren Augen, derweil wir vor den Alpacas weichen mussten, die auf die Weide von Tschugge getrieben wurden. Ab der Höhe Hasenboden war noch nicht abgeweidet und vor uns breitete sich ein herrlicher Bergfrühling aus. Um 10.45 erreichten wir den Gipfel des Abeberg und hatten eine prächtige Aussicht auf die Blümlisalpkette, Gspaltenhorn, Schildhorn, Aermighorn…...Senkrecht unter uns unser Ausgangspunkt. Nach einer ausgiebigen Rast umgeben von vielen Schmetterlingen begannen wir den angenehmen Abstieg zur Griesalp. Auf der Pochtenalp löschten wir den Durst und hörten dem Rauschen der Dündenfälle zu. Sicher und mit vielen Informationen des Chauffeurs wurden wir nach Reichenbach gefahren.
Kathrin Glauser
Perfektes Bergwetter herrscht am heutigen Tag. Abmarsch zu unserer Wanderung über den Sigriswilergrat ist um 8:30 Uhr im Innereriz. Über die Alpweiden von Ober und Unter Schöriz erreichen wir das Obere Hörndli. Ein letzter Schluck aus den Trinkflaschen stärkt uns für den relativ steilen Aufstieg zum Hindere Schafläger, einer langgezogenen Geländemulde unterhalb des Grates. Aber Ohalätz: 250 Schafe haben zum genau gleichen Zeitpunkt exakt die selbe Route auf dem Programm... Alpaufzug ist angesagt, wie vielerorts im Land. Und so träppelen wir gemütlich im “Schaftempo” hinter all den Tieren her. Ein Zwischenstopp hier, eine Extrakurve da…diese gemütlichen Wesen haben es gar nicht eilig...:-). So erreichen wir das Hindere Schafläger (nun wissen wir auch, wieso dieses so heisst...) mit etwas “Verspätung”. Auf dem Sigriswilergrat geniessen wir bald darauf unsere Verpflegung aus dem Rucksack und bestaunen den sensationellen 360-Grad-Rundblick, mit den Hochalpen, Gemmenalp- und Niederhorn, Justistal, Emmental und Mittelland, bis zu den Jurakreten. Wirklich eindrücklich! Die Höhe haltend erreichen wir auf gutem Weg schon relativ bald die Abzweigung hinunter zur Zettenalp. Die Sonne heizt bereits kräftig ein, als wir via Obere Matte und Stampf unser Ziel in Schwanden-Säge erreichen und den Bus in Richtung Sigriswil und Thun besteigen. Eine landschaftlich äusserst reizvolle Tour findet so ihren Abschluss.
Allen Teilnehmern ein grosses Merci für’s Mitkommen.
Henriette Fenner, Susanne Glauser, Monika Knothe und Werner Glanzmann
Mathias Niederhauser
Teilnehmern*innen: Alexandra Hense, Susanne Glauser, Regula und Werner Lüthi, Margaretha Leuenberger, Werner Glanzmann, Ruth Pena-Sommer, Paul Aebi, Kathrin Glauser, Armin Kohler, Lilo Begert, Claudio und Trö Fontana.
Nach einer 2- stündigen Reise erreichten wir Môtiers im Val de Travers. Wir querten das lang gezogene, alte Dorf. Interessante Objekte einer Kunstausstellung säumten die Strassen. Nach gut 15 Minuten erreichten wir den Einstieg in die einzigartige Schlucht „Poëta Raisse“. Der Weg war gut ausgebaut mit einigen Brücken und Treppen. Tiefe Einschnitte, vermooste Bäum und plätscherndes Wasser säumten den Weg. Nach gut 1 ½ h Wanderzeit kamen wir ans Ende und auf schön blühende Juraweiden. Über diese ging es stetig immer etwas bergan, bis wir nach ca. 3 ¾ h den Gipfel vom Le Chasseron erreichten. Derweil hatte sich das Wetter stark verändert: mässiger Wind, dicke Wolken und Donnergrollen aus der Ferne hielten uns von einer allzu langen Mittagspause ab. So nahmen wir den Abstieg in Angriff, der uns nach Ste-Croix führte. Hier entschieden wir uns für einen Abschluss in gemütlicher Runde mit kühlen Getränken auf einer Terrasse, bevor wir die Rückfahrt mit dem Zug antraten.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Per Bahn gehts zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung nach Küsnacht ZH. Nach der Startkaffeepause starten wir mit 16 Teilnehmenden bei sonnigem und sehr warmem Wetter zur Wanderung über den Küsnachterberg. Bei diesen warmen Temperaturen kommt uns entgegen, dass wir grösstenteils im Schatten wandern können. Die Tour führt von Küsnacht stetig leicht aufwärts durchs Küsnachtertobel – Rüedlitobel – Mülitobel und hinauf nach Limberg. Durch Sperrung an zwei Stellen der vorgesehenen Route durch Bau- und Forstarbeiten, kommen 60 unvorhergesehene Höhenmeter dazu. Etwas unter Punkt 694 Dachsberg queren wir den Wald. Ab hier gehts abwärts Richtung Dorfacher –Trottgatter – Kittenmüli und das Dorfbachtobel hinab nach Erlenbach ZH. Im gemütlichen Rest. Felicita neben dem Bahnhof gibts noch einen ausgibigen Trinkhalt.
Hansueli Gerber
Bei der Anreise nach Inden machten wir beim Warten auf den Bus in Leuk eine spontane Kaffeepause. Der Alte Bahnhof in Inden war unser Startpunkt zur Wanderung. Zuerst stiegen wir in die Dalaschlucht hinab, am ehemaligen Kalkbrennn-Ofen vorbei. Den Ausstieg aus der Schlucht in der Dalawand machten wir nicht über die Varnerleitern, wir benutzten den bequemen Wanderweg. Während dem Abstieg zur Bisse de Varen hatten wir einen herrlichen Ausblick aufs Rhonetal. Nach einem kurzen Aufstieg auf der Forststrasse erreichten wir den Einstieg zur «grossen Wasserleitu». Entlang der Bisse wanderten wir bis zum Fluss La Raspille wo die Wasserfassungen für die beiden Suonen Bisse de Varen und Bisse Neuf sind. Nach der Mittagspause fanden wir etwas weiter unten den Einstieg zur Bisse Neuf und folgten ihr bis nach Venthone. Noch ein steiler Wanderweg durchs Dorf hinunter und wir waren beim Ziel unserer Wanderung angelangt, der Bushaltestelle Venthone. An einem schattigen Plätzli in der Gartenwirtschaft wurden wir herzlich empfangen und konnten so mit feinen Sachen aus dem Wallis auf den Bus für unsere Heimreise warten. Der fruchtige Johannisberg mundete besonders gut. Es freut mich das einige Wanderslustige aus der Senioren-Gruppe an dieser 55+ Wanderung teilgenommen haben.
Teilnehmende: Emmi Huggenberger, Henriette Fenner, Monika Knothe, Werner Testa, Andrea Bieri, Hansueli Gerber, Klara Uebersax, Annelies Schneider, Annerös Jost, Anna und Alfred Langenegger, Susanne Glauser, Lilo Begert, Ruth Fluri
Werner Glanzmann
Teilnehmern*innen:
Alexandra Hense, Regula und Werner Lüthi, Susanne Glauser, Henriette Fenner, Margaretha Leuenberger, Monika Knothe Werner Glanzmann, Mathias Niederhauser, Peter Haselbacher und Lilo Begert.
Und schon wieder hat uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht und das Mitte Mai. Die geplante Wanderung über den Col de Lys musste ich in tieferes Gelände verlegen. So stiegen wir eine Station früher, in Albeuve aus dem Zug. Der Weg führte ein kurzes Stück an der Strasse entlang bevor wir in einen «Graben» kamen. Am Anfang ein schöner Wanderweg später war es ein Stück geteerte Alpenstrasse. Vorbei an einem Steinbruch und einer kleinen Kapelle. Ab ca. 1200 m war der erste Schnee Tatsache und wurde stetig etwas mehr. Nach ca. 2 Stunden machten wir auf einer Alp Mittagsrast. Bei der nächsten Alp (mit Alpbeizli) war das anwesende Wirtepaar gerade dabei die Terasse mit Tischen, Bänken und Blumen einzurichten. Unverhofft offerierten sie uns ein Kaffee, und dann noch mit Zusatz😊. Das gab uns Schwung für den weiteren Aufstieg: Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir unseren höchsten Punkt. Und siehe da hier lagen wirklich ca. 20 cm Neuschnee. Nach einer Fotopause liefen wir auf dem weiteren Weg Richtung Tal nach Les Paccots. Auch hier reichte es noch für einen Einkehrschwung an der Sonne.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Über Auffahrt verbrachten wir ein paar wunderbare Tage in Finale mit Klettern. Folgend die Berichte über die einzelnen Tage von unseren Teilnehmenden:
Donnerstag von Eric
Früh morgens sind wir in Richtung Finale Ligure losgefahren. Am Mittag sind wir dann dort angekommen. Wir haben parkiert und unseren köstlichen Lunch verspeisen. Trotz unserer Begeisterung für lange Zustiege haben wir uns für den kürzeren Zustieg in einen kleineren Klettergarten in der nähe gemacht. Wir haben die ersten Kletterrouten geklettert und uns an den ungewohnten scharfen Felsen herangetastet. Nach der Kletterei haben wir uns zum Zeltplatz aufgemacht und dort unsere Zelte aufgebaut. Während Jönu und Simu s Znacht gekocht haben wollten wir einen Schwumm im Meer nehmen. Das fanden wir ziemlich Wild mit hohen Wellen vor und haben uns dagegen entschieden hinein zu gehen. Danach hiess es essen und ab in den Schlafsack bis zum nächsten Tag.
Freitag von Till
Nach der ersten Nacht im Zelt standen wir früh auf und stärkten uns mit Porridge und Brot. Anschliessend machten wir uns zügig auf den Weg zu unserem Klettergebiet. Mit den Autos fuhren wir etwa zehn Minuten, bevor wir zu Fuss rund 30 Minuten durch den Wald einen Berg hinaufstiegen. Unterwegs entdeckten wir eine Grotte, bei der wir kurz anhielten, um sie zu erkunden.
Am Fels angekommen war es bewölkt – angenehm, weder zu heiss noch zu kalt. Es gab sowohl Routen im Freien als auch in einer Höhle, sodass für jedes Schwierigkeitsniveau etwas dabei war. Zum Mittagessen gab es Brot, Käse und Salami; eigentlich war auch Kaffee geplant, doch unser Gaskocher machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Auf dem Rückweg begann es zu regnen, und der Regen hielt bis in den Abend an. Zurück auf dem Campingplatz machten sich Simu und Jönu auf den Weg, um neues Gas zu kaufen, damit wir zum Abendessen Spaghetti Carbonara zubereiten konnten. Den restlichen Abend verbrachten wir gemütlich im Zelt, das zum Glück grösstenteils dicht hielt.
Samstag von Linus
Bei sehr schönem Wetter starteten wir unseren Ausflug und konnten den Tag bei viel Sonne geniessen.
Gleich zu Beginn machten wir uns auf den Weg zu einer Grotte. Nach etwa 15 Minuten Marsch erreichten wir sie und konnten sie von unten durch eine Höhle betreten.
Am Vormittag stand Sturztraining auf dem Programm, das eher weniger beliebt war, aber trotzdem erledigt werden musste. Danach assen wir Mittagessen. Der geplante Kaffee danach hat leider nicht ganz funktioniert.
Anschliessend kletterten wir noch ganz normal am Fels, was deutlich mehr Spass machte.
Am Abend gingen wir im Meer baden und genossen das kühle Wasser. Danach assen wir Pizza. Unser Tischnachbar war dabei leider nicht gerade ein Highlight.
Auf dem Rückweg zum Zeltplatz gab es noch ein Glacé als süssen Abschluss.
Insgesamt war es ein sehr schöner, abwechslungsreicher Tag – mit viel Freude, Schweisstropfen und Bewegung.
Sonntag von Alena
Heute stand geniessen auf dem Programm. Nachdem wir alles gepackt und ein Café getrunken hatten, fuhren wir Richtung Easy Dalle. Nach einem kurzen Stopp zum Einkaufen trafen wir auf ein wunderschönes Feld direkt über dem Meer. Von 3a bis 6b war für alle eine Route dabei und so genossen wir bei schönstem Wetter die letzten Klettereinheiten.
Am Mittag fuhren wir wieder zurück in die Schweiz. Die Fahrt gestaltete sich etwas abwechslungsreich. Man merkte das Ende des Auffahrtswochenendes und so zog sich die Fahrt durch den Großen Sankt Bernhard hin. Mit etwa zwei Stunden Verspätung, aber mit viel Sonne auf der Haut, kamen wir müde und glücklich zu Hause an. Wann kommt wohl das Lagerloch? ;)
Mit Zug und Bus fahren wir von Hasle-Rüegsau nach Thun – Sigriswil – nach Schwanden. Im Rest. Rothorn stehen die Gipfeli schon auf den Tischen. Um 10:00 Uhr starten wir (12 Wanderer und 5 Wanderinnen) zu unserer Wanderung. Zuerst geht es steil bergauf zum Margelsattel, dem höchsten Punkt unserer Tour. Wir hatten wirklich Wetterglück, die Aussicht auf die frisch verschneiten Berge und den Thunersee ist prächtig und der Mittwoch war der einzige schöne Tag in dieser Woche. Von hier aus führte der Wanderweg der Seite entlang meist leicht abwärts zur Schwanden-Säge. Hier machten wir Mittagsrast. Weiter gings zuerst noch flach, später steil durch den Bergwald hinunter zum Restaurant Grabenmühle. Die Grabenmühle bietet nicht nur kulinarisch etwas, mit den zahlreichen Fischteichen gibt es auch viel zu sehen. In der schönen Gartenwirtschaft ging die Zeit schnell vorbei. Von der Grabenmühle aus, gab es nur noch einen kurzen Marsch nach Sigriswil, wo wir um 15:30 Uhr zur Heimreise starteten.
Leitung und Bericht: Rudolf Lüthi, Fotos: Hansueli Gerber
Mit 8 Kindern und 7 Erwachsenen belagerten wir am Sonntag den grössten Findling des Mittellandes. Während die Jüngsten zuerst einmal mit Gras-Suppe-kochen beschäftigt waren, wurden die Toprope-Seile eingerichtet. Die 7 m hohe Wand hatte es aber in sich: Technik, Durchhaltewillen und Mut waren gefragt, wer es bis zuoberst schaffen wollte. Nach der Mittagspause mit Cervelats&co wurde auch noch der „Cerro Torre“ sowie von den Erwachsenen die steile Südwand des Blocks beklettert. Als Mitte Nachmittag die ersten Regentropfen zu spüren waren, war klar, dass wir anstatt noch zum „Rütschistein“ zu den Autos zurückkehren.
Es war ein toller Tag und die Kinder haben uns gezeigt, dass nicht die schwierigste Route und auch nicht das Erreichen des Gipfels zählt: herumstägeren am Wandfuss oder hangen am Seil oder einfach mit Gspändli Zeit in der Natur verbringen kann bereits ein Abenteuer genug sein. Merci an alle für den gelungen Tag!
Mit dem ÖV bis nach Epagny. Nach Kaffe über die Sarine hinauf zum Col des Combes. Dunkle Wolke und Niederschlagswarnung auf der Appführten zum Entscheid direkt über den T4 auf den Gipfel zu steigen. Auf dem Grat überrascht zu werden war keine Option. Nach dem Gipfel Abstieg nach Broc und Rückfahrt mit dem Schoggizug.
Recht früh geht es an diesem Sonntag los und wir staunen nicht schlecht, so viele Leute auf dem Perron am Bahnhof Hasle-Rüegsau anzutreffen. Die Frage nach dem WARUM klärt sich rasch: auch das Emmentalische Schwingfest findet heute statt, und zwar in Oberdiessbach. Zug fahren an einem Sonntagmorgen ist recht entspannend. Entsprechend gut gelaunt starten wir unsere Tour über den Bergrücken des Rossbergs mit Ziel Zugerberg im Dorf Sattel SZ. Schnell gewinnen wir an Höhe und merken mit jedem Schritt, dass die Temperatur bereits am Vormittag beinahe sommerliche Werte erreicht. Auf der Halsegg studieren wir die Panoramatafel und bestaunen die zentralschweizer Bergwelt. Eine gute Stunde später stehen wir auf dem Wildspitz, mit 1’580 m.ü.M. höchster Punkt der Rossberg-Kette und offenbar auch bei Bikern ein beliebtes Ausflugsziel...:-) Während der Mittagsrast schweifen unsere Blicke vom Glärnisch bis zum Eiger und hinunter auf den breiten Talboden von Schwyz. Sogar ein Zipfel des Ägerisees ist nun zu erkennen. Vom Wildspitz erreichen wir in 20 Minuten den kahlen Bergrücken des Gnipen und stehen plötzlich direkt an der Anrissstelle des Bergsturzes von Arth-Goldau im Jahr 1806. Das Ausmass dieser damaligen Tragödie ist auch nach so langer Zeit gut zu erkennen und die “Kennzahlen” dazu sind eindrücklich. Die Frühlingsflora zeigt sich hier besonders schön und ergibt zusammen mit dem ins Blickfeld rückenden Zugersee manch schönes Fotosujet. Nun verliert der Weg konstant an Höhe und führt durch einige Nagelfluh-Runsen und ausgedehnte Wälder über den langgezogenen Rücken des Zugerbergs. Vorbei an auffallend vielen Kinderspielplätzen erreichen wir via Buschenchappeli und Räbrüti unser vielbevölkertes Tagesziel. Mit der Standseilbahn geht es nun runter nach Schönegg und mit dem Bus nach ZUG zum ZUG :-). Via Zürich, Olten und Burgdorf erreichen wir schliesslich unseren Ausgangpunkt Hasle-Rüegsau gegen 19:00 Uhr.
Erkenntnis des Tages: wenn es mit dem Beizenbesuch nicht so recht klappen will, schmeckt DOSENBIER aus dem Coop pronto im Bahnhof Olten gar nicht mal so schlecht...:-)
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für’s Mitkommen:
Henriette Fenner, Ruth Sommer, Monika Knothe, Margaretha Leuenberger, Alexandra Hense, Kathrin Glauser, Paul Aebi, Werner Glanzmann
Mathias Niederhauser
Nach den Startkaffee starten wir mit 17 Teilnehmer*innen mit der Wanderung. Als erstens geht es ca. 100 hm Bergauf in Richtung «Pfaffenmatte-Holiebi». Bei idealem Wanderwetter (bewölkt, aber Trocken) geht es weiter Richtung «Chäleweid» unser Ort für den Mittagshalt, (der höchste Punkt unserer Wanderung). Bei Sonnenschein und schöner Aussicht verzehren wir unser Picknick. Dann geht es weiter hinunter zur «Hängelibrügg». An der kleinen Simme entlang wandern wir zurück an unseren Ausgangspunk Zweisimmen. Nach dem Schlusstrunk im «Bären» geht es mit der Bahn ins Emmental zurück.
Bericht/Bilder: Werner Testa
Teilnehmer: Regula und Werner Lüthi, Susanne Glauser, Henriette Fenner, Margaretha Leuenberger, Kathrin Graf-Lanz, Monika Knothe, Kathrin Glauser Marianne Gerber, Lilo Begert, Fredu Langenegger und Paul Aebi.
Es war die erste Tour in diesem Jahr, die die Ü55- iger in Angriff nahmen. Mit dem Zug reisten wir ins Freiburgische. Wir starteten mit einem kurzen Abstieg und kamen wir zur Staumauer Montsalvens. Diese wurde vor als mehr als 100 Jahren als erste europäische Bogenstaumauer mit doppelter Krümmung, horizontal und vertikal, gebaut. Der Weg führte zuerst dem See entlang, später dem Bach Le Motélon entlang. Nach gut 5.5 km verliessen wir diesen und der Weg stieg an über Petit Cuâ nach La Draillarda wo wir Mittagspause machten. Vor der Alp war ein schöner Tisch mit Sonne, der gerade dazu ein lud. Nach der Pause nahmen wir die letzten 250 Höhenmeter zur La Forcla, dem höchsten Punkt der Tour, in Angriff.
Wunderschöne Weitblicke gab es hier zu bestaunen. Und dann ging es nur noch bergab, zu Beginn etwas steil und später über schöne Weiden. Statt zum Bahnhof zu hetzten, nahmen wir den etwas späteren Bus in Estavannes-Dessous. Müde aber zufrieden ging diese erste Wanderung zu Ende.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Mit 16 Teilnehmenden starten wir in Muri AG zu unserer heutigen Wanderung. Bei nicht besonders freundlichem Wanderwetter, (neblig und kühl) gehts via Buttwil – Flugplatz Buttwil – über den Lindenberg nach Hämikerberg, einer bisher verwilderten Siedlung mit fünf alten Häusern, in der in den letzten Jahren etwas Schönes und Besondes entstanden ist. Hier im schön gestalteten Gasthaus genehmigen wir auch unseren Schlusstrunk.
Hier noch einen kleinen Bericht, den ich gelesen habe zum Hämikerberg:
Übergabe der Gastronomie per 1.1.2026
“Liebe Gäste, liebe Freunde des Hämikerberges. Mit ganz viel Herzblut und Leidenschaft haben wir in den vergangenen Jahren aus Häuser in desolatem Zustand, einer verwilderten Umgebung und einem Gasthaus, das in die Jahre gekommen war, einen Ort geschaffen, der uns allen ans Herz gewachsen ist.”
Leitung: Vreni Lüdi Fotos und Bericht: Hansueli Gerber
Teilnehmer: Werner Lüthi, Regula Lüthi, Werner Glamzmann, Alexandra Hense, Henriette Fenner, Paul Aebi, Kathrin Glauser und Susanne Glauser
Die Sektionswanderung war etwas vom Regen begleitet. Die Tage zuvor war schönes, warmes Wetter gewesen und ausgerechnet auf Sonntag kam eine kleine Regenfront über den Jura. Trotzdem waren 8 Wanderleute mit mir unterwegs. Nachdem wir die Stadt Biel durchquert hatten, tauchten wir in eine ganz andere Welt ein: Die Schlucht mit schäumendem Wasser in der Tiefe, hängendem Efeu und überall tropfte das Wasser von den Felsen. Nachdem wir Frinvillier hinter uns gelassen hatten, stiegen wir durch Wälder, die sich mit dem neuen Laub präsentierten und über Weiden via Plange Richtung Romontberg auf. Zum Glück hatte die Alpwirtschaft offen, so dass wir uns einen wärmenden Kaffee gönnten. Nach guten 5/4 Stunden Laufzeit erreichten wir dann den Grechner Stierenberg. Mit unserem Eintreffen besserte auch das Wetter. Dank uns fuhr der Bus nicht ohne Fahrgäste wieder ins Tal.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Samstag 4.4 geschrieben von Mikoto
Unser plan war es am Samstag auf das Stockhorn zu gehen, also sind wir um 7 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt, uns Bereit gemacht und sind mit dem Auto zum Anfang vom Weg gefahren. Der Weg am Anfang war einfach, da es eine Strasse war, aber nach der Strasse wurde es etwas knifflig, weil wir durch einen Wald bis zur Baumgrenze gehen mussten. Nach der Baumgrenze war der Weg recht Flach und vor dem nächsten Aufstig haben wir eine Pause gemacht. Der Aufstieg nach der Pause war ziemlich anstrengend, da wir grosse Stollen an den Skiern hatten. Endlich nach drei Stunden oben angekommen, war die Aussicht sehr schön und wir konnten gut auf das Schwarzhorn sehen, was unser gipfel am nächsten Tag war. Die Abfahrt war sehr schön und im oberen Teil hatte es noch knapp Pulverschnee. Wieder im Wald hatten wir eine Lawienen übung gemacht was lustig war. Wieder beim Haus haben wir noch den nachmittag in der Sonne genossen.
Sonntag 5.4 geschrieben von Rahel
Wir sind um 6.00 aufgestanden. dann haben wir Zmorge gegessen. dann sind wir losgefahren. Ich bin mit meiner Mama gegangen die anderen sind auf das Schwarzhorn gegangen. Es war sehr anstrengend. Dan sind wir wieder runtergefahren. Es war sehr cool.
Montag 6.4 geschrieben von Flurin
Als wir am Morgen aufgestanden sind, assen wir Frühstück. Als das gemacht war, packten wir alle Sachen zusammen und fuhren los. Unser Ziel heute war es, das Couloir hinabzufahren. Wir fuhren ein kleines Tal hinauf und parkierten bei einer Seilbahn. Dann ging es los. Wir liefen zuerst eine Strasse hinauf, bis wir schliesslich eine first line hinaufliefen. Es endete schliesslich an dem Entschluss, dass wir denselben Weg wieder zurück hinunterfahren würden. Der Grund dafür war, dass am Nachmittag die Nasslawinengefahr drastisch stieg. Die Grossen gingen weiter und ich Stefan und Mikoto kehrten um. Als wir wieder im Chalet waren, schauten wir mit Feldstecher und Handy, wie sie das Couloir hinabfuhren. Als auch sie im Chalet waren, packten wir alles. Danach verabschiedeten wir uns und fuhren nach Hause. Die Fahrt verlief reibungslos. Beim Lötschberg mussten wir nicht lange anstehen. Danach waren die Skitouren auch vorbei.
Wanderung Schüpfen – Aarberg
Mit 21 Wanderinnen und Wanderer haben wir am 1. April bei schönem Wetter die Wanderung begonnen und kurz nach dem Start im Restaurant Tschibi Kaffee und Gipfeli konsumiert. Als wir das Restaurant verliessen herrschte entgegen dem Wetterbericht heftiges Schneetreiben. Glücklicherweise dauerte der Spuck nicht lange und wir konnten ausgangs Schüpfen bei wieder trockenem Wetter den kurzen aber recht steilen Anstieg nach Oberholz in Angriff nehmen. Danach ging es stets leicht aufwärts bis zum höchsten Punkt der Wanderung ausgangs Saurenhorn, wo wir einen kurzen Trinkhalt einlegten. Ab hier gings abwärts nach Frienisberg zum ehemaligen Kloster, dem heutigen Alteres- und Pflegeheim (im Internet moderner: residential and nursing home) . Das Alters- und Pflegeheim Frienisberg gehört einer Genossenschaft mit 32 Gemeinden der früheren Amtsbezirke Fraubrunnen, Burgdorf und Trachselwald. Weiter wanderten wir über Baggwilgraben zu den Sandsteinhöhlen von Lobsigen, wo wir unser Picknick einnahmen und wo bis kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts noch eine Familie mit 6 Kindern wohnte. Um rund 1400 Uhr trafen wir im Restaurant Aarvital in Aarberg zum Schlusstrunk ein.
Bilder Hansueli Gerber und Urs Zwahlen, Text Urs Zwahlen
Viel Wind und Neuschnee ließen uns am Tourenerfolg um den Grossen St. Bernhard zweifeln. Alternativen auf der Akpennordseite schienen rar, und so entschieden wir uns kurzfristig zur Reise in den Süden, nach Cimalmotto im Maggiatal. Zu fünft verbrachten wir sonnige Tage an diesem abgeschiedenen und wunderschönen Ort: praktisch keine anderen Leute, sympathische Unterkunft auf dem Biohof Munt la Reita, kurzweilige Gesellschaft und abwechslungsreiche Landschaft. Pulverschnee haben wir kaum gefunden, dafür immer wieder Sulz. Danke, Stef, für die kompetente Führung, und allen für die anregende Gesellschaft und schönen Tage!
Mit dem Zug reisen wir nach Brig. Dort steigen wir aufs Mobilityauto um und fahren ins Binntal nach Fäld. Hier treffen wir auch Yolanda und Peter die via Furka angereist sind. Der erste Teil der Tour führt einem Waldweg entlang. Auf ca. 2000m üM erreichen wir die offenen Hänge. Das Wetter ist wechselhaft, Sonne und Wolken wechseln sich ab. Es liegt in diesem Gebiet recht viel schwerer Neuschnee. So ist die vorhandene Spur willkommen. Auf dem Gipfel ist es eher windig. So machen wir rasch uns bereit für die Abfahrt. Die Schneebeschaffenheit wechselt immer wieder, was eine flexible Fahrtechnik erfordert.
Bei schönem Wetter mit meist guter Sicht auf die Berggipfel und gegen den Jura konnte der Tourenleiter Werner Gfeller total 17 Mitwirkende im “Kaffee der Dotfmitte” Lützelflüh begrüssen. Die Route entsprach bis zur Aspilinde dem jeweiligen Schul-Maibummel der Schule Goldbach vor über 60 Jahren. (Dem Goldbach nach bis Oele, Fischbach, Anstieg auf die äussere Hub, Sandgrat, Bolzisberg, Aspiegg /-Linde.) Der Starke Biswind liess uns eher an windgeschützten Stellen die Mittagsverpflegung aus dem Rucksack einnehmen, als an den angedachten Tischen und Bänken bei der Twellmann-Skulptur.
(Die Vielköpfige Skulptur mit der behütenden Hand war übrigens die erste grosse Arbeit des Künstler Urs P. Twellmann, der von der öffentlichen Behörde beauftragt wurde, von der zuvor über 300 Jahre alten Linde ein erinnerungswürdiges Werk zu schaffen, was ihm 1955 sehr gut und nachhaltig gelang!)
Auch beim Aspilindli war es sehr zügig und kaum lange aushaltbar, ich hoffe, dass sich hier niemand erkältet hat. Entlang den Wanderwegen führt uns die Wanderung über die Hammegg bis fast zum früheren Restaurent Gumm. (Heute durch gläubige Budistengruppe bewohnt.) Hier ist die Sicht auf die gesamte Bergkette wunderschön. Das Fürobe-Bier genossen wir im Rössli Arnisäge. Bei der Rückfahrt nach Lützelflüh bemerkten wir, dass auch die Weiler Arni Dorf, Landiswil Dorf, Bärisbach erschlossen sind. Allen Teilnehmern vielen Dank, vorab an Emmi Huggenberger, die nachträglich zu ihrem 80. Geburtstag, die Kafirunde mit Gipfeli in Lützelflüh übernahm.
Leitung: Heinz Beer
Teilnehmer: Coni Bühler und Paul Aebi
Es regnet noch leicht, als wir kurz vor 8 Uhr im hinteren Diemtigtal ankommen. Wir wollen deshalb noch einen Kaffee trinken. Im Restaurant Spillgerten lässt uns eine freundliche Frau kurz vor der regulären Öffnungszeit hinein. Danach fahren wir ins Seitental von Chilei, nach Fieldrich. Hier lag vergangene Nacht die Schneefallgrenze.
Beim Start hängt der Nebel noch im Tal, aber bald sehen wir wie angekündigt, die ersten blauen Löcher. Je höher wir steigen, desto besser sind die Schnee- und Wetterverhältnisse. Hier hat es über Nacht 12 bis 15 cm Neuschnee gegeben und es herrscht eine schöne Winterstimmung. Wir kommen gut voran, nach dem Chummli stellen wir fest, dass der oberste Südhang des Drümännlers schon stark ausgeapert und überschneit ist. Rechts präsentieren sich die gut verschneiten Skihänge des Bodezehorns. Die Rechnung ist schnell gemacht, Heinz spurt rechts hinauf durch schönen Pulverschnee.
Nach nicht ganz 3 Stunden stehen wir auf dem stark verwächteten Skigipfel des Bodezehorns und können die Aussicht und das Picknick geniessen. Das Tal von Adelboden liegt noch unter einer dichten Nebeldecke, während wir oben Sonne und Windstille geniessen können.
Auf dem Gipfel sind wir alleine, aber es hat noch eine grosse Gruppe unterwegs die hinter uns aufgestiegen ist und zum Drümännler geht. Wir lassen nichts anbrennen und fahren so ab, dass wir die Hänge noch für uns haben. Oben schönster Pulver, unter dem Chummli Sulz und etwas ruppig, danach in den Hängen von Steilbode wieder Pulver, Was will man mehr?
Über die folgenden Hänge schwingen wir in grossen Kurven hinab, dem Fieldrich entgegen. Nur ganz am Schluss haben wir noch Bremsschnee. Aber der kann das schöne Erlebnis nicht mehr trüben, irgendwie gehört der halt im Frühling dazu.
Paul
Prachtstour auf das Bortelhorn
Teilnehmer:innen: Alexandra Hense, Andrea Blaser, Freya Monnerat, Marc Schmid, Daniel Gysel; Gast: Beat Ambühl
Leitung: Seraina Flury
Skitour Niwen
Klein aber fein
Von Gampel mit der Seilbahn bis Jeizinen, mit dem Sessellift und Skilift hoch bis 2200m üM. Hier schnallten wir die Felle. Die Wallisergipfel sind nur zu erahnen, der Saharasand in der Luft trübt die Sicht. Mit ein paar Spitzkehren erreichen wir den Gipfel. Es ist mild, wir geniessen die Aussicht und das PickNick.
Die Abfahrt über die breiten Hängen im leicht aufgesultzen Schnee macht richtig Spass.
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Susanne Glauser, Alexandra Hense, Mathias Niederhauser, Margaretha Leuenberger, Monika Knothe, Fabienne Rindlisbacher, Daniel und Renita Gysel.
So der Winter ist schon fast vorbei. Die Temperaturen waren in der Nacht auf den 1. März so hoch, dass der Schnee über Nacht auf 1100 m nicht mehr gefroren war. Und trotzdem war wir 9 Personen, die zu dieser Tour aufbrachen. Die ersten paar Höhenmeter mussten wir die Schneeschuhe tragen, dann konnten wir auf die gewalzte Piste wechseln. Sobald das Gelände es zuliess, verliessen wir die Skipiste und stiegen im Gelände bergan. Nach gut 1 ½ Stunden waren bereits auf 1600 m bei der Alp Grätli. Nach einer Pause liefen wir weiter Richtung Blutte Hubel, unser Ziel war Punkt 1867. Da das Wetter zunehmend besser wurde entschied die Mehrheit der Gruppe zum Gipel aufzusteigen. Es hatte sich gelohnt, denn von hier hatten wir einen schönen Rundblick. So machten wir uns gut gelaunt auf den Rückweg durch den Gruebigrabe. Das war die richtige Entscheidung, denn hier hatten wir super schöne aufgesulzte Hänge. Dann weiter über Schönebode und am Schluss ins Gasthaus Rossberg um den schönen Tag ausklingen zu lassen.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Skitour Bunderspitz anstelle Ärmigchnubel. Teilnehmer: Stefan Stähli, Martin Stäger, Daniel Gysel
Schnee hat es für Skitouren genug, die Frage ist nur, wo er beginnt. Turnschuhe helfen bei diesem Problem, wenn die Bushaltestelle nicht an der Schneegrenze liegt. So starten wir auch an diesem Samstag im Grünen. Die bequemen Turnschuhe ermöglichen aber einen direkten Aufstieg und nach einer Stunde wird der Rucksack deutlich leichter. Weiter geht’s mit Skiern auf hartem Schnee. Bleiben die Schleierwolken weiterhin so wenige, könnte es mit Sulz für die Abfahrt klappen. Ein frühes Zmittag an der Sonne bei der obersten Alphütte stärkt uns für den Gipfelhang. Im Aufstieg spüren wir die Kraft der Sonne und so bleibt die Gipfelrast kurz. Trotz wunderbarer Rundsicht machen wir uns gegen 13.30 auf die Abfahrt und geniessen die Frühlingshaften Bedingungen. Den schattigen Alpstrassen entlang fahren wir mit wenig Tragepassagen und ein paar Strassenwechseln bis kurz vor die Bushaltestelle. Eine Punktlandung, der Bus kommt – was dann passierte, sei Gesprächsstoff für andere Anlässe J
Florian Zwahlen, 13.3.2026
Teilnehmer: Susanne Glauser, Monika Knothe, Annelise Schneider
Zur ersten Schneeschuhtour Ü55 vom SAC Brandis hatten sich 3 Teilnehmerinnen angemeldet, alle ohne grosse Erfahrungen in diesem alpineren Gelände wo die Tour geplant war. Mit Zug und Bus fuhren wir nach Sörenberg Hirsegg. Der in der Vorwoche gefallene Schnee war auf Höhe der Bushaltestelle der Sonne und Wärme schon wieder zum Opfer gefallen. So trugen wir die Schneeschuhe die ersten 150 Hm auf dem Rucksack. Als wir eine geschlossene Schneedecke hatten liefen wir nach einer kurzen Pause los. Wenn nicht das LVS gewesen wäre hätten wir fast im Shirt laufen können. Wir liefen unsere geplante Route hinauf, ab dem Punkt 1437 wurde es ziemlich stotzig und der schwere, aber weiche Schnee machte das Spuren zum Kraftakt. Schon bald kamen wir aus dem Wald und das ganze Alpenpanorama lag vor uns. Nach dem erreichten „Gipel“ genossen wir die warme Sonne bei einer gemütlichen Mittagspause. Der Abstieg erfolgte über Silwäge, Schlund, Stächelegg zum Bus.
Herzliche Gratulation an die Teilnehmerinnen. Es war eine schöne Tour.
Cornelius Bühler
Verschieben hatte den Vorteil, dass wir sehr schönes, fast Frühlingswetter hatten, aber leider nicht alle teilnehmen konnten. Wir, 14 Wandwefreudige, starteten in Krauchtal. Der Aufstieg war etwas steil hat sich aber gelohnt und der Trinkhalt an der Sonne war die Belohnung. Auf der Höhe Richtung Zimmerberg, genossen wir die Aussicht zum Jura. Weiter gins nach Schupposen über die Krauchtahlstrasse zur Mittagsrast beim Siebenwegeplatz. Frisch gestärkt wanderten wir weiter nach Steinhof, durch die Oberstadt Burgdorf zum Schlusstrunk in den Bernerhof.
Leitung, Bericht und Fotos: Rösli Siegenthaler
Bergführer: Ueli Bühler
Organisation: Paul Aebi
Teilnehmer*innen: Barbara Bay (Gast), Heinz Beer, Coni Bühler, Regula Bühler (Gast), Alexandra Hense, Ruth Hubacher, Peter Kropf, Werner Lüthi.
Wir reisten mit gemischten Gefühlen und Erwartungen nach St. Antönien. Am Anreisetag konnten wir vor Ort eine schöne Tour machen. Danach mussten wir wegen der Schnee- und Lawinensituation täglich umplanen und nach möglichen Zielen suchen, wo wir uns noch sicher bewegen konnten.
Wir bestiegen die Gipfel Hasenflüeli, Chapf, Glattwang (bis zum Obersäss), Feil, und Zwölfihorn
Unterkunft hatten wir im ehrwürdigen Hotel Räthia. Wir liessen uns die feinen und abwechslungsreichen Menüs schmecken.
Trotz der schwierigen Situation hatten wir eine gute Kameradschaft und unfallfreie Touren.
Paul Aebi
Die Prognose war denkbar schlecht, Schneefall, keine Sicht und erhebliche bis grosse Lawinengefahr in den ganzen Alpen. Und das für die erste Skitour überhaupt von zwei der drei Teilnehmer:innen. Nach einigem Hin- und Her entschieden wir den Birehubel im Gurnigel in Angriff zu nehmen. Dies erwies sich als gute Wahl, trotz widerigen Verhältnissen standen wir nach ca. 1.5 Stunden auf dem Gipfel und auch die Abfahrt ohne Sicht wurde mit Bravour gemeistert. Wieder unten waren wir froh bei der Gantrischhütte unter dem grossen Vordach am Schärme Zmittag zu essen. Anschliessend reichte es sogar noch für eine kurze LVS Suchübung bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Teilnehmer:innen: Alexandra Hense, Daniel Gysel, Marc Schmid, Yvonne Brütsch
Die prekäre Schneesituation zwingt mich, die zwei Tourentage vom Val d'Hérens ins Bedretto umzuplanen. Dank der Planung Freitag und Samstag finden wir in der Crustallinahütte problemlos Platz; wir müssen uns die Hütte nur mit einer Vierergruppe teilen. Der Hüttenwart verwöhnt uns zum Znacht sogar mit Fondue.
Zwanzig Zentimeter Neuschnee, recht gutes Wetter, unverspurte Hänge - die Umplanung hat sich gelohnt! Zwar brechen wir die Besteigung der Cristallina 100 Meter unter dem Gipfel ab. Zu heikel scheint uns der Gipfelhang beim Lawinenbulletin "erheblich". Dafür geniessen wir die Cima di Lago mit toller Pulverschneeabfahrt. Und kosten den guten Schnee aus: viermal (!) ziehen wir die Felle auf, bevor wir nach dem Poncione Val Piana und der langen Abfahrt durch das Val Piana die Bedrettostrasse erreichen. Zufrieden fahren wir mit Posti und Zug zurück ins Bernbiet.
Skitour 55+: Widdersgrind – Alpiglemäre
Bei guten Verhältnissen und ausreichend Schnee erreichten wir von der Kurve durch den Hengstschlund durch den langen Weg den Grencheberg, weiter die Grenchgalm und gemäss Plan den Gipfel des Widdersgrind.
Das Wetter war uns gut gesinnt, praktisch windstill, keine Wolke am Himmel, Aussicht bis an den Anschlag vom Titlis zu den Berner Alpen, Walliser 4000er biz zum Mont Blanc, zum Jura bis in den Schwarzwald, einfach herrlich.
Nach einer guten Abfahrt zum Teil durch Pulverschnee nahmen wir den Gegenanstieg zur Alpiglemäre in Angriff, auch wenn hier am Südhang der Schnee etwas dürftig war. Es lohnte sich jedoch sehr, die Abfahrt vom Gipfel bis hinunter zu Strasse im Hengstschlund bot einiges und es lag auch ausreichend guter Schnee.
Es war eine zufriedene und gemütliche Tour in einer herrlichen Landschaft.
Danke den motivierten Teilnehmern für den sehr schönen Tag.
Ruth Flury, Ruth Sommer, Ruth Hubacher, Werner Ramseier, Werner Lüthi
TL Heinz Beer
Bei trockenem, aber etwas nebligem Wetter, starten wir mit 18 Personen zu unserer heutigen Wanderung. Nach dem Startkaffee im Restaurant Bahnhof in Kirchberg gehts mit einem kleinen Aufstieg hinauf zur Kirche und weiter Richtung Ruedisberg und Bütikofen, das wir allerdings in einem weiten Bogen umwandern. Entlang des Längeberg und dem Oberdorf von Ersigen kommen wir zum Aussichtspunkt Loberg. Hier machen wir Mittagshalt und haben trotz noch etwas Hochnebel und Wolken eine schöne Weitsicht. Das letzte Teilstück führt via Rudswilbad – Oberösch, zu unserem Zielort Niederösch. Im Ristorante Leone lassen wir uns mit Trank und Dessert verwöhnen. Für die Heimfahrt nehmen wir auch wie zur Hinfahrt den ÖV.
Hansueli Gerber
Sowohl Mäggissere- wie auch Tschiparällehore sind zurzeit komplett abgeblasen und weisen unten zu wenig Schnee auf, daher Umplanung: Wir stiegen bei tollen Verhältnissen auf das Landvogtehore und fanden in der Abfahrt noch unverfahrene Hänge mit ca. 20-30cm frischem Pulverschnee. Coole Truppe, Sonnenschein und stiebender Powder – was will man mehr….
Damaris Ramseier
Mit on tour: Stefan Stähli, Sibylle Marbacher, Seraina Flury, Marc Schmid, Werner Ramseier, Daniel Gysel, Markus Baumgartner, Mättu Trüssel, Tanja Schütz (Gast)
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Margaretha Leuenberger, Susanne Glauser, Monika Knothe, Armin Koller und Lilo Begert.
Manchmal braucht es etwas Glück um eine Tour an den richtigen Ort zu lenken. Denn die Tour, die ich geplant hatte, habe ich kurzfristig noch umgeplant. Statt nach Faltschen, um auf den Engel zu steigen, sind wir nach Diemtigen/Bergli auf knapp 1000 m gefahren. Der Schneefall der letzten Tage war sehr unterschiedlich, denn hier unten war es wirklich sehr knapp, aber für die Schneeschuhe ausreichend. Wir legten unten den Weg in den Hang, bevor es auf dem Wanderweg weiterging. Auf der Tschuggenalp angekommen, fanden wir schöne Pulverhänge vor. So konnten wir eine gute und angenehme Aufstiegspur in den Schnee legen. Nach sonniger Gipfelrast auf der Höjegg genossen beim Abstieg den weichen Pulverschnee. Der Ausklang fand bei einem gemütlichen Kaffee im Restaurant Schönbühl statt.
Danke den Teilnehmer*innen für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Da Leider einige Krank wurden, fand das Eisklettern dezimiert mit 2 Teilnehmer statt.
Aber mit grosser Motivation und Einsatz konnte jeder am schluss eine Seillänge vorsteigen.
Das Wetter hat Tiptop gepasst und wir konnten in der Sonne zmittäglen und uns aufwärmen.
Rengghorn
Zu fünft starten wir um 09.20Uhr mit den Skis an den Füssen in Saxeten. Bald mussten wir die Skis auf den Rucksack schnallen, Schneemangel. Doch ab 1300 müM konnten wir die Skis wieder anziehen. Nun war die Schneedecke geschlossen. Auf dem Rengglipass montieren wir noch die Harscheisen für den Gipfelhang. Die Abfahrt im Pulverschnee, schattige Lage,war nicht zu verachten. Bis zum Schlittelweg, auf dem wir zurück nach Saxeten fuhren, gabe es etliche schöne Bogen.
Mit 20 Teilnehmenden fuhren wir ins sonnige Diemtigtal. Zuhinterst auf der Grimmialp begingen wir nach dem Startkaffe im Restaurant Spillgerten unsere Winterwanderung rund um die Grimmialp. Es könnte mehr Schnee haben, sogar das lauschige Blauseeli war nicht ganz zugefrorenen. Auf dem weiteren Weg war mal schwarzer Asphalt, dann wieder apper, aber es hatte auch eisige Wege zu bewältigen. Wir hatten aber alle unseren Gleitschutz an, so dass wir das Eis meistern konnten. Die Belohnung war strahlender Sonnenschein, Schnee und die Berge ringsum! Wir wandern von Senggiweid nach Seehoreweid, hinunter zum Geissbode, jetzt kommt ein komfortabler schöner Weg dem Bach entlang nach Tiermatti. Nach kurzer Pause gehen wir zurück zum Geissbode und hinauf dem Büchsenweg entlang zur Kapelle. Der Büchsen weg sind schön gestaltete Konservenbüchsen, die am Abend beleuchtet sind. Bei der romantischen Kapelle geniessen wir einen Moment die Stille, dann gehts weiter am Kurhaus vorbei über die Winteregg zurück auf die Grimmialp. Wieder im Restaurant Splillgerten, wurden wir sehr freundlich bedient mit Speise und Getrank. Jetzt noch die letzten Sonnenstrahlen geniessen und wir fahren zurück ins Emmental! Es war eine gemütliche und genussvolle Wanderung!
Leitung, Bericht, Fotos Annerös Jost
Das Gebiet ums Simmentaler Niderhorn hat zum wiederholten Male passende Bedingungen für einen gelungenen Skitourenkurs geliefert.
Ein bisschen Heimatgefühl in der Niderhornhütte, etwas Pulverschnee, Sonne, gutes Essen und aufgestellte Stimmung.
Nur die Fahrt ins Tal, diesmal nach Oberwil war auch schon besser.
#eherwenigschnee #tigerimäckä
Der Sonntagmorgen stand ganz im Zeichen des Mottos «Das Leben in vollen Zügen geniessen» – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Glücklicherweise konnten wir bereits in Bern einsteigen und uns gemütliche Sitzplätze sichern. Unterwegs stiessen nach und nach die restlichen Teilnehmenden dazu, sodass wir uns in Zweisimmen vollständig trafen. In Blankenburg standen wir dann plötzlich mutterseelenallein auf dem Perron, während unser Zug davonfuhr – und genau so sollte es für den Rest des Tages bleiben.
Der Aufstieg führte uns zunächst auf einer vorhandenen Spur bis zur Verzweigung zur Fromatthütte. Ab dort war Eigenleistung gefragt: Spurarbeit. Ein herzliches Dankeschön an Stefan für seinen Einsatz. So zogen wir unsere Linie ganz für uns allein durch die verschneite, stille Landschaft – an diesem Sonntag hatten wir den gesamten Geländekessel für uns.
Schon während des Aufstiegs waren mehrere deutliche Wumm-Geräusche zu hören. Für mich war damit klar, dass ich meinen Entschluss, nicht auf die Mieschflue zu gehen, beibehalten würde. Stattdessen steuerten wir den Grat zwischen Gandhore und Gyrshubel an. Die Warnzeichen nahmen zu, und sobald das Gelände steiler wurde, bildeten sich Risse in der Schneedecke. Rund 40 Höhenmeter unter dem Grat entschieden wir uns daher für den sicheren Weg und drehten um.
Die Abfahrt entschädigte uns jedoch voll und ganz: feinster Pulverschnee, kurze, aber wunderschöne Hänge und absolute Einsamkeit. Nach einer kleinen Stärkung folgten wir nochmals der Aufstiegsspur und legten bei der Alp Vehsattel eine gemütliche Rast ein. Die Stille dort oben bildete einen eindrucksvollen Kontrast zum Zug, der auf Hin- und Rückfahrt buchstäblich aus allen Nähten platzte.
Auch ohne Gipfel war es ein rundum gelungener Tag: viel Pulverschnee, eindrückliche Stimmungen und schöne Einsamkeit. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.
Tour wegen wenig Schnee und schlechtem Wetterbericht abgesagt.
TL Heinz Beer
Tour wegen wenig Schnee und schlechtem Wetterbe ...
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Susanne Glauser, Werner Glanzmann, Alexandra Hense, Regula Lüthi, Werner Lüthi und Armin Koller.
Leider war der Schnee immer noch Mangelware und es war nicht einfach etwas zu finden, das machbar sein würde. Auch der Schnellfall vom vergangenen Freitag war mehr ein Abdecken der grünen Flecken. Wir fuhren ins Diemtigtal bis zum Meniggrund und liessen hier die Autos stehen. Bitterkalt war es an diesem Morgen. Das Thermometer im Auto zeigte -13° an. Da der Hang nordost ausgerichtet ist hatten wir noch eine einigermassen kleine Schneedecke. Ab der Höhe von ca. 1500 m war diese dann komplett geschlossen. Nach 2 Stunden waren wir auf dem Meniggrat, die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel und von der eisigen Temperatur war gar nicht so viel zu spüren. Nach der Pause machten wir uns auf den Rückweg. Beim Rekognoszieren war mir aufgefallen, dass es hier einen Pulverhang gibt, den konnten wir mit der Gruppe durchschreiten. Weiter unten folgten wir mehrheitlich unserer Aufstiegsspur. Gefühlt waren wir sehr schnell bei den Autos, und bei einem Einkehrschwung in einem Restaurant in Wimmis konnten wir die Tour noch ausklingen lassen.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Leitung: Stefan Beer, Bruno Glanzmann
Teilnehmer: Paul Aebi, Heinz Beer, Marcel Probst, Stefan Stähli und Sämi Stüssi
Wegen Schneemangel muss der Start der Tour weiter oben erfolgen, das Mäggiserhorn kommt damit nicht in Frage. Stefan und Bruno müssen umplanen. Unser neues Ziel ist das Wirienhore.
Mit dem Sessellift fahren wir die ersten Höhenmeter bequem hinauf zur Bergstation Nüegg. Danach folgen wir dem Weg nach Underi Heitere und steigen hinauf zum Sattel südlich des Homad.
Hier machen wir eine Pause und beurteilen die weitere Route. Die Skiroute führt steil durch Stauden bewachsene Hänge hinauf. Es sieht nicht besonders «amächelig» aus und zudem hat es auch dort auch zu wenig Schnee. Der Schreiber glaubte sich zu erinnern, dass früher die Skiroute über den Fahrweg durch die Westflanke führte. Aufgrund der günstigen Lawinenverhältnisse nehmen wir als Alternative den Weg durch die Westflanke zur Wiriehütte. Zwei alte Lawinenkegel sind gut zu überwinden und bald erreichen wir die grosse Mulde der Westflanke des Wiriehore. Über diese steigen wir bei stark wechselnden Schneeverhältnissen hinauf zum abgeblasenen Gipfel, den wir nach ca. 2 Stunden erreichen.
Es ist mild und windstill, so gönnen wir uns eine längere Rast, geniessen die Aussicht, das Picknick und plaudern über vergangene Touren.
Für die Abfahrt müssen wir die Ski die ersten paar Meter zum zusammenhängenden Schnee hinab tragen. Eine stiebende Abfahrt im knietiefen Pulver ist heute nicht zu haben und hat auch keiner erwartet. Vielmehr ändern die Verhältnisse von Schwung zu Schwung, es hat von allem etwas! Wir sind aber trotzdem zügig unterwegs und folgen entlang der Aufstiegsroute zurück nach Nüegg. Im Bergrestaurant gönnen wir uns eine Pause und stossen auf das alte Jahr und die gelungene Altjahrsskitour an.
Danach steht noch die Talabfahrt auf der pickelharten Kunstschneepiste an. Mit unseren Tourenskis ist der Griff auf der teils eisigen Piste nicht obenuse, aber praktisch ist es alleweil.
Paul Aebi
Organisation/Leitung: Cornelius Bühler
Teilnehmer: Werner Glanzmann, Alexandra Hense, Trö Fontana, Susanne Glauser, Margaretha Leuenberger, Elisabeth Beer, Marianne Gerber, Paul Aebi, Manuela Testa, Lilo Begert, Armin Koller.
Die Tour begann mit einer Überraschung, als der Samiklaus mit selbst gebackenen Chrömli am Treffpunkt aus dem Auto stieg. Mit den Autos fuhren wir bis Eriz Mülimatt und starteten kurz vor 09.00 Uhr zu unserer ersten Tour in dieser Saison. Am Anfang stiegen wir über eine stotzige Alpweide auf und kamen dann auf eine kleine Hochebene zur Alp Vorderer Zugschwand. Nach kurzer Pause folgten wir dem Weg zur Alp Vorder Schöriz. Schon bald verliessen wir den Weg und stiegen in schönem offenem Gelände bei zunehmender Sonne über die Schörizegg zum Stauffen, unserem höchsten Punkt, auf. Leider wurde die Pause durch den aufkommenden Wind verkürzt. Der Abstieg erfolgte zum Teil in steilem Geländer über Fiedersegg- Hinter Zugschwand, dann oberhalb Schattenseite zurück zum Auto. Nach dem Einkehrschwung in Kreuzweg machten wir uns auf den Heimweg.
Danke den Teilnehmern für die gemeinsame Schneeschuhtour.
Cornelius Bühler
Individuell reisten wir mit ÖV nach Rüegsbach zu unserem Treffpunkt, Gasthof Krone. Hier genossen wir das traditionellen Startkaffe. Kurz vor 11:00 starteten wir zum steilen Aufstieg über Hauenen nach Neuegg. Beim alten Schulhaus trafen wir die kleine Gruppe welche in Affoltern starteten. Ernst Wüthrich – danke für den Taxidienst. Bevor es gemeinsam weiterging genossen wir die wunderbare Aussicht auf die Berner Alpen. Steil bergab wanderten wir weiter über Ober Gammenthal – Sumpf nach Sumiswald. In der Burgerstube des Landgasthof Bären konnten wir uns an die schön gedeckten Tische setzen. Zwischen dem feinen Essen und dem leckeren Dessert, konnte ich einige Mitteilungen anbringen: Rückblick 2025, Tourenprogramm 2026, und das Notfallkonzept standen auf dem Programm. Leider sind Hanni Bürgi und Paul Josi als langjährige Tourenleiterin bzw. Tourenleiter zurückgetreten. Als kleines Zeichen zum Dank konnte ich beiden eine Flasche Berner Wein überreichen. Nach acht Jahren Tätigkeit als Seniorentourenchef konnte ich mit einem lachenden- und einem weinenden Auge die schöne Aufgabe an jüngere Hände übergeben. Werner Testa hat sich bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Werner, herzlichen Dank
Bericht: Hansueli Siegenthaler, Fotos: Rösli Siegenthaler
Die Schlusswanderung über dem Thunersee fiel buchstäblich ins Wasser. Statt bei Regenwetter ins Berner Oberland zu fahren trafen wir uns ab 11.00 Uhr im Restaurant der Schaukäserei in Affoltern zum Startkaffee. Am Mittag starteten die wasserfesten Teilnehmenden zu einer kurzen Rundwanderung in der Gemeinde Affoltern. Die Anderen machten es sich im Wintergarten der Schaukäserei gemütlich und warteten dort bis wir von der Wanderung zurück kamen. Abwechslungsweise auf sauberen Fahrstrassen, auf durchnässten Feldwegen und auf nassen mit Laub bedeckten Waldwegen wanderten wir von Affoltern über Junkholz in den Sackgraben. Weiter stiegen wir zum Kloster hinauf und kehrten über Schattscheuer und Herbrig wieder zurück nach Affoltern. Im Wintergarten gesellten wir uns wieder zu den drei Dortgebliebenen und liessen so den gemütlichen Wandertag und die Sommersaison ausklingen. Teilnehmende: Margaretha Leuenberger, Susanne Glauser, Cornelius Bühler, Paul Aebi, Kathrin Glauser, Henriette Fenner, Res Neuenschwander, Ruth Sommer, Monika Knothe, Peter Haslebacher, Lilo Begert, Paul Josi, Hanni Bürgi, Jakob Widmer, Manuela Testa
Werner Glanzmann
Usgschlafe fahre mir zHasli ab 09.02 mitem Zug u Poschi zum Startpunkt vo üser Wanderig zum Rössli Arnisagi. Nach Kafi u Gipfeli marschiere bi schönschtem Herbschtwätter 19 SAC-lerInne Richtig Hämmlismatt, Spittuwaud zur Tanne. Dert erwartet üs scho dr Aebi Werner. Witer geits zur Hammegg, wo ä chlini Gedänkstätt zu Ehre vom Karl Grunder (1880-1963) ä Mundard Dichter isch. Mittagspouse heimer bir Brätlisteu Schwändiwald gmacht. Früsch gschterkt si mir witer, bim ehemalige Schueuhus Schwändi verbi, nach Bütschwiu, Toggebach zum Ziu Rössli Schafhuse.
Leitung und Bericht: Simon Stalder. Fotos: Rösli Siegenthaler
Zur Rundwanderun in Steffisburg haben sich 24 Teilnehmer/innen angemeldet. Dem Bösbach entlang, bei der Mühle vorbei gelangen wir zum geschichtsträchtigen Höchhus. Heute wird das Haus von UND Generationentandem betrieben. Offenes Haus, für heute steht “lisme” ab 9 Uhr auf dem Programm. Für unsere Wandergruppe gibt es Platz im wunderschönen Kellergewölbe. Die Wanderung führt der Zulg entlang zum Waggelisteg – dieser ist nicht halb mehr so waggelig – mit kurzem Zwischenhalt bei der Fischtreppe. Sehr interessant die Wasserschöpfanlage mit Antrieb-sowie Schöpfrad zu beobachten, daneben die Fischaufstiegshilfe. Beim Waggelisteg kehren 3 Teilnehmer zurück nach Steffisburg, um den steilen Aufstieg nach Weid/Emberg zu umgehen. Im Tenn der Familie Zurbrügg können wir an 2 bereitgestellten Tischen unser Picknick geniessen. Weiter geht’s durch den Birchigraben, Strumpfer auf die Chloschtere. Ab und zu kommt die Sonne ein bisschen durch, die Herbstfärbung zeigt sich, Laub liegt am Boden, es chräschlet, der Herbst ist da. Nach dem Aussichtspunkt Chloschtere steuern wir dem Rest. zur alten Schmitte zu, wo die drei Zulgwanderer bereits auf uns warten. Wo früher geschmiedet wurde, sorgt sich heute ein junges Team um den Gastrobetrieb und um die Kaffeerösterei.Mit Getränk und feinen Kuchen lassen wir uns verwöhnen, bevor es etwas hektisch um’s Zahlen geht um den vorgesehenen Bus zu erreichen. Für Paul und mich die letzte Wanderung die wir leiten. Wir haben schöne Erinnerungen und sind dankbar, dass nie etwas schlimmes, gravierendes passiert ist.
Hanni Bürgi/Paul Josi
Leitung: Kathrin Glauser
Teilnehmer*innen: Paul Aebi, Elisabeth Beer, Lilo Begert, Coni Bühler, Henriette Fenner, Marianne und Samuel Gerber, Werner Glanzmann, Susanne Glauser, Alexandra Hense, Monika Knothe, Anna und Fred Langenegger, Margaretha Leuenberger, Regula und Werner Lüthi, Annelies Schneider, Ruth Sommer
Tourenbericht
Wegen voller Züge ins Wallis musste ich kurzfristig ein neues Tourenziel aussuchen. Mit ÖV fuhren wir nach Habkern und überrannten die Wirtin im Sporthotel Alpenrose mit unserer grossen Gruppe. Speditiv servierte sie uns aber einen Kaffee. Die ersten Höhenmeter stiegen wir noch im Nebel auf. Schon bald leuchteten aber die gelben Ahornbäume über dem Nebelmeer. Nach zwei Pausen bei der Skiliftbergstation und der Alp Bäreney stiegen wir über Schrattenkalk und rote Heidelbeermatten zur Loubenegg auf. Dort machten wir bei prächtiger Aussicht auf die Berge Mittagsrast. Der Abstieg führte uns über Gemmenalp, Chüematte nach Beatenberg Waldegg. Dabei mussten unzählige Holzstufen überwunden werden. Glücklich und mit vielen Eindrücken kamen die 19 Teilnehmer am Ziel an. Nachdem wir uns im Zug unsere reservierten Plätze erobert hatten, reisten wir gemütlich nach Hause.
Kathrin Glauser
Gut gelaunt, aber in dichtem Nebel kommen wir mit 20 Wanderfreunden im Lötschental an. Auf der Fahrt mit der Kabine nach oben, von Wiler nach Lauchernalp, sieht man schon einige Sonnenstrahlen durch den Nebel. Mit voller Hoffnung, der Nebel werde sich auflösen, gehts vorerst zum Kaffee ins Restaurant neben der Bahnstation. Die heutige Wanderung auf der Lauchernalp dient als Ersatz für die abgesagte Tour bei der Fafleralp, die wegen des Bergsturzes nicht durchgeführt werden kann. Schon bald nach dem Start zeigen sich Lücken im Nebel mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der erste Teil der Tour führt über den Höhenweg nach Weritzstafel, wo wir nun bei schönstem Wetter auch unsere Mittagspause einlegen. Danach teilt sich die Gruppe auf. Ein kleinerer Teil geht den unteren Weg über Weritzhuppä, der andere Teil geht den oberen Weg über Ludischweid. Bei der kleinen Brücke bei Punkt 2103 vereinen sich die beiden Wege wieder und wir gehen gemeinsam das letzte Teilstück hinab zur Lauchernalp. Nach der Einkehr im selben Restaurant wie am Morgen, gehts mit dem ÖV die gleiche Route wie bei der hinfahrt; Wiler – Goppenstein – Kandersteg – Thun – Bern – Burgdorf; zurück ins Emmental. Es war eine schöne Wanderung bei etwas kühlem aber schönem Wanderwetter.
Hansueli Gerber
Heute ist wohl für einige Zeit die letzte Gelegenheit, diese Jura-Tour trocken durchzuführen. Die Wolken der Schlechtwetterfront sind gegen Westen bereits sichtbar. So macht sich unsere kleine Gruppe auf den Weg vom Emmental Richtung Solothurn. Via Oensingen und Balsthal erreichen wir in einigen Postauto-Kehren den Passwang, unseren Ausgangspunkt. Von hier führt uns ein breiter Weg in westlicher Richtung über Hinter Beibelberg und Chratten zur Bergwirtschaft Erzberg, wo wir im Freien bei Kaffee, Rivella und feiner Züpfe unsere Znüni-Pause einlegen. Jetzt ist es bereits nicht mehr weit zur Hohen Winde, dem höchsten Punkt unserer Tour. Die Aus- und Tiefblicke hier oben sind wirklich toll und eindrücklich. Im Westen ist der Chasseral erkennbar, weiter gegen Norden das Laufental, die Stadt Basel mit ihren imposanten Bauwerken, dahinter die Vogesen und der Schwarzwald. Nicht weiter als ein paar dutzend Kilometer ist dieser Bergrücken vom Emmental entfernt, aber wir stellen fest, wie wenig bekannt uns diese Region ist… Nun geht es ein erstes Mal bergab. Durch Wälder und über Wiesen erreichen wir die Gehöfte der Mittleren Rotmatt, wo wir kurze Zeit später am Wegrand unsere Mittagsrast einlegen. Im Kräutergarten der Firma Ricola testen wir unser Wissen über all die würzigen Zutaten in den verschiedenen Täfeli-Variationen. Von der Abzweigung Trogberg führt der Wanderweg genau auf der Kantonsgrenze SO/JU weiter. Der Röstigraben ist hier deutlich zu spüren...:-). Danach betreten wir den Kanton Jura definitiv und via Le Greierlet und La Chèvre erreichen wir das Welschgätterli, einen kleinen Passübergang ins Val Terbi. Jetzt ist unser Ziel, dass Dorf Erschwil, nicht mehr weit entfernt und eine gute halbe Stunde später stehen wir an der Bushaltestelle, von wo uns das Postauto via Breitenbach und Zwingen nach Aesch BL bringt. Mit den SBB geht es von hier nach Basel und via Olten und Burgdorf zurück an unsere Wohnorte.
Eine recht lange, schöne und interessante Wandertour findet so ihren Abschluss. Und ja, tatsächlich: kurz vor dem Eintreffen zu Hause braucht es die Regenjacke dann doch noch...:-)
Danke den Teilnehmern für’s Mitkommen:
Werner Glanzmann, Henriette Fenner, Monika Knothe, Ruth Sommer.
Mathias Niederhauser
15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die heutige Wanderung im Baselbiet angemeldet. Mit dem ÖV gehts ab Hasle-Rüegsau via Olten – Liestal – Bubendorf nach Titterten, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Da es in Titterten keine Einkehrmöglichkeit gibt, machen wir im Bad Bubendorf einen Zwischenhalt für den Startkaffee. Bei schönem und angenehmen Herbstwetter führt unser Wanderweg ab Titterten über Neueten – Schlif – dem Massnahmen-Zentrum Arxhof und dann steil abwärts zum Sormattwasserfall und auf der andern Seite wieder bergauf zum Schloss Wildenstein. Beim Gutsbetrieb zum Schloss bekommen wir freundlicherweise Tische und Bänke zur Verfügung gestellt für die Mittagspause. Ab hier gehts über Murenberg Richtung Bubendorf und wieder ins Bad Bubendorf um den Durst zu löschen. Ab hier gehts wieder mit der Bahn auf die Heimreise.
Hansueli Gerber
Teilnehmer: Alexandra Hense, Henriette Fenner, Armin Kohler und Annelies Schneider
Wie auf dem Programm ausgeschrieben starteten wir kurz vor halb vier in Halse- Rüegsau. Auf dem Jaunpass war der Vollmond für uns nicht mehr sichtbar und es erwartete uns in der Dunkelheit da oben ein unglaubliches Sternenmeer. In den ersten Bauerhöfen brannte Licht und es war nur der Lärm der Melkmaschinen zu hören. Kurz vor sieben Uhr erreichten wir unser Ziel und konnten gespannt auf den Sonnenaufgang warten. Da sehr gute Fernsicht war, konnten wir die Alpenkette vom Tödi bis zum Mont Blanc sehen. Ca 07.02 Uhr sahen wir die ersten Strahlen hinter den Gipfeln hervorkommen. Bei Kaffee, Züpfe und Käse genossen wir die wunderschöne Stimmung. Der weitere Weg führte in südlicher Richtung auf einem guten Trampelpfad vom Bäderhorn hinunter. Hier schreckten wir ein grosses Rudel von ca. 50 Gemsen beim Weiden auf und sie liefen vor uns davon. Der Weg führte über Grosse Bäder, Buufeli, um den Pfandspitz, um das Bäderhore, Bäderberg und zum Startpunkt zurück. Nach dem Einkehrschwung in die Beiz auf dem Pass machten wir uns auf den Heimweg.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler
Bei noch leichter Restbewölkung , starteten 20 Wanderfreudige in Buchegg im Bistro Blumenhaus mit Kaffee und Gipfeli. Die Angestellten mit Beinträchtigung bedienten uns sehr freundlich und motiviert. Das Blumenhaus ist eine Institution für Menschen mit diversen Beinträchtigungen für lernen, wohnen und arbeiten. Bis zum Mittag zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite und der Himmel war herbstlich blau. Die abwechslungsreiche Wanderung führte uns durch drei wunderschöne Wälder, über Felder, durch Dörfer wie Mühledorf und Oberwil bis nach Büren an der Aare. Dazwischen gab es Aussichten in den Jura und auf der anderen Seite ins Mittelland bis zur ganzen Alpenkette. Die Wälder auf dem Buechiberg sind bekannt für ihre Schönheit mit viel Buchen, weiteren Laubbäumen und der Eichwald vor Büren natürlich mit divesen Eichenarten.
Für das Mittagspicknick fanden wir eine verwunschene Waldhütte mit Bänken und Tisch mitten im Wald. Kurz vor Oberwil begegneten wir einer Maschine, die Rüebli erntete. Sowas hatte noch niemand von uns gesehen und wir staunten alle, wie die Maschine die Rüebli auszog, das Kraut abschnitt, die Rüebli in eine Box beförderte und das Laub hinten raus fiel. In Büren bewunderten wir das schöne Altstädtli und wurden im alten Kornhaus, heute das Restaurant Il Grano auf der Terasse mit Aareblick ausgezeichnet bedient. Die Heimreise verschoben wir sogar um eine Stunde, so sehr gefiel uns der Besuch an der Aare. Zufrieden kehrten alle heim.
Leitung, Bericht und Fotos Annerös Jost
Da das Wetter gewittrig angesagt war, entschieden wir uns für die trockene Variante und trafen uns im Spatzenäscht zum gemütlichen grillieren. Als wir um 11.00 Uhr ankamen, hatten Peter und Lilo Hofstetter schon ein beachtliches Feuer in der tollen Feuerstelle entfacht!Vielen herzlichen Dank! Im gesamten waren wir 17 Personen, die beim Apero starteten. Schon bald war die Glut gut und es wurden verschiedene Grilladen und Würste aufgelegt, gewendet und begutachtet. Dabei wurde gefachsimpelt, wie das an Feuern so üblich ist. Es ist halt immer fein, so eine Wurst vom Grill!
Danach gab es noch Kuchen, aber der Kaffee fehlte uns!
Wir haben nun beschlossen, das gemütliche Spatzenäscht auch nächstes Jahr wieder zu benutzen und die Lueg mal der Vergangenheit zu überlassen. Somit können dann auch Leute kommen, die nicht mehr so gut zu Fuss sind!
Fotos: Jürg Peter Stalder und Rosa Siergenthaler, Bericht und organisiert von Annerös Jost, Feuer: Peter und Lilo Hofstetter
Im Unterengadin erlebten wir eine abwechslungsreiche und gesellige Wanderwoche. Das Team vom Hotel Bellaval in Scuol verwöhnte uns mit einem freundlichen Service und hervorragendem Frühstück und Abendessen. Die Lage des Hotels direkt neben dem Bahnhof ermöglichte uns dank dem dichten Postautonetz, den Bergbahnen und der Rhätischen Bahn unsere Wanderdestinationen einfach zu erreichen. Wir stiegen auf Gipfel wie Piz Clünas und Mot Tavrü, überquerten Pässe und wanderten auf mehreren Etappen auf dem Höhenweg Via Engiadina. Auf den spannenden Pfaden durch engadiner Wälder, durch Schluchten und über Alpen war oft nicht der Gipfel sondern der Weg das Ziel. Ab und zu eine Einkehr in einem Alp- oder Dorfbeizli oder ein Halt in den leckeren Heidelbeeren sorgten ebenfalls für Abwechslung. Auch wenn wir Mitte Woche ab und zu den Regenschutz benutzten konnten wir jeden Tag zu unseren Wanderungen ausrücken und genossen die engadiner Sonne bei angenehmen Temperaturen . Ausführliche Tourenberichte erhalten die Teilnehmenden am Fotohöck am 8. November im Krummholzbad.
Leiterteam: Margaretha Leuenberger, Cornelius Buhler, Kathrin Glauser, Werner Glanzmann; Teilnehmende: Paul Aebi, Alfred und Anna Langenegger, Susanne Glauser, Regina Moor, Annelies Schneider, Ruth Sommer, Monika Knothe, Henriette Fenner, Samuel und Marianne Gerber, Elisabeth Brunner
Werner Glanzmann
Tourenbericht 3-Tageswanderung
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Regula Lüthi, Werner Lüthi, Armin Kohler, Ruth Sommer und Kathrin Glauser
Dieses Jahr scheint es so, dass wir das Wetterglück auf unserer Seite haben, denn die Kaltfront war eine Woche früher da.
Tag 1 Wir sind pünktlich in Hasle Rüegsau abgefahren und hatten eine gute Reise ins Bündnerland. Kurz nach halb zwölf sind wir in Preda losmarschiert. Unter der Bahn durch und kurz darauf durch schöne Lärchenwälder. Schon bald kamen wir an den Lai da Palpuegna, wo wir eine Mittagsrast machten. Schönes blaues Wasser mit herrlicher Berglandschaft war hier zu sehen. Weiter ging es eine Zeitlang dem See entlang. Später änderte die Landschaft, sie wurde karg und steinig. Nach ca. 2 ½ Stunden Marschzeit erreichten wir das Albula Hospiz, wo wir uns kurz niederliessen und die trockenen Kehlen mit Flüssigkeit versorgten. Unser Weg führte über die weite Ebene des Passes. Nach ca. 4 km kam der nächste Anstieg zur Furcla Galdauna. Ab hier hatten wir die Hütte im Blick, doch wir mussten erst einen grossen Talkessel durchlaufen bevor wir die Hütte erreichten. Ein flottes Hüttenteam, gute Kost und eine schöne Vollmondnacht machten dies zu einem gelungen ersten Wandertag.
Tag 2 Nach einem gemütlichen Morgenessen verabschieden wir uns von der Hütte und stiegen mehrheitlich in westlicher Richtung zum höchsten Punkt unserer Tour der Fuorcla Pischa (2868m) auf. Zur linken Seite der Piz Bleisun und zur rechten der Piz Pischa. Jetzt führte uns der Weg weit ins Tal hinunter. Mitten im Abstieg waren wunderschöne «Heiti» am Wegesrand, zu schade um sie einfach hier einfach stehen zu lassen. So füllten wir unsere Mägen mit den guten süssen Früchten. Nachdem wir das Val Plazbi durchschritten hatten, ging es wieder bergauf zur Keschhütte. Auf halber Höhe machten wir bei recht hohen Temperaturen unseren Mittagshalt. Zum Glück war kurz vorher ein herrlich kühler Brunnen gewesen, so konnten wir uns schön abkühlen.In der Keschhütte angekommen genossen wir die wunderschöne Bergwelt mit dem verbliebenen Gletscher.
Tag 3 Der Tag begann mit dem Zmorge der Bergsteiger um halb sechs, denn die Gruppe wollte die Ruhe und die frühen Morgenstunden der Bergwelt geniessen. Um 06.15 Uhr zogen wir von der Hütte los. Die aufgehende Sonne zeigte sich wieder von der besten Seite. Schöne Alpweiden mit viel Wasserrinnen konnten wir bis zum Scaletta Pass geniessen und zwischendurch auch einer Murmeltierfamilie beim «sünnele» zusehen. Ab dem Scaletta Pass war der Weg bis fast zu unterst ins Tal steinig. Kurz vor der Bushaltestelle machten wir am Bach Pause und genossen die Kühle des Wassers. Vor der Rückfahrt stärkten wir uns noch im nahe gelegen Restaurant und traten dann die lange Heimreise an.
Herzlichen Dank all den Tourenteilnehmer*innen für die schöne und tolle Tour.
Cornelius Bühler
Nach dem obligaten Kaffee und Gipfeli im Sternen Gschneit, begannen wir unsere Wanderung auf dem Längenberg. Der Weg führte uns durch den Rattenholzwald – Seitenberg zum Observatorium Space Eye. Dieses wurde vom Architekt Mario Botta entworfen und 2023 eröffnet. Unser nächstes Ziel, das Tavel Denkmal auf dem Leuenberg. Die Aussicht von diesem Ort, ist laut Rudolf von Tavel, der schönste im Kanton Bern. Der ideale Platz für unsere Mittagsrast. Von hier aus weiter durch den Taanwald ins Restaurant Viva in Rüeggisberg zum wohlverdienten Schlussdrunk. Mit Bus und Bahn reisten 12 Wanderinnen und 10 Wanderer zurück nach Hasle Rüegsau. Bericht und Fotos Rösli Siegenthaler.
Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir in die Boulderhalle Vertic-Halle Baltschieder ausweichen. Die Halle hat einen grossen Bereich mit überhängenden und sehr langen Boulder. Dort sind wir voll auf unsere Kosten gekommen und waren am späten Nachmittag fast genau so erschöpft wie nach einem Tag am Fels.
Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir in ...
Die Wetterprognosen für die heutige Wanderung lauteten anfänglich nicht besonders gut. Doch bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starten wir mit 23 Teilnehmenden per ÖV nach Welschenrohr zur Wanderung durch die Wolfsschlucht. Da es in Welschenrohr keine Möglichkeit zur Einkehr gibt, geniessen wir den Startkaffee mit einem Zwischenhalt bei der Busfahrt im Restaurant Reh in Herbetswil. Nochmals herzlichen Dank an Kathrin Graf; sie übernahm es. Ab der Busstation Welschenrohr Unterdorf führt die Tour via Schlössli – Sollmatt – Hammer-Allmend zum unteren Eingang der Wolfsschlucht. Die enge Schlucht mit beidseitig 100 Meter senkrecht aufsteigenden Felswänden ist eindrücklich. Der nicht ganz einfache Wanderweg schlängelt in unzähligen Kurven die Schlucht hinauf mit verschiedenen Ausgängen. Nach gut einer Stunde Wanderzeit erreichen wir den Ausgang beim Lochboden. Hier machen wir Mittagspause. Anschliessend benutzen wir ein schmales Weglein, um ein stückweit oben entlang der Schlucht abwärts durch die wundervolle Natur zu wandern. Den Schlussabschitt begehen wir durch einen gemütlichen Weg hinab wieder zum Auganspunkt Welschenrohr. Bei immer noch gutem Wetter machen wir uns per Bus und Bahn auf den Heimweg, aber nicht ohne wieder dem Zwischenstop in Herbetswil. Wieder kehren wir im vorzüglichen Restaurant Reh zum Schlusstrunk ein.
Hansueli Gerber
Am Morgen zuhause Regen und im Wallis Sonnenschein, so macht die 55+ Wanderung auf der Belalp Spass. Von der Bergstation der Belalpbahn folgte nach dem Abstieg zum Chelchbach der lange Aufstieg auf den steil ins Gredetschtal abfallende Grat. Oben auf der Krete wehte bis zum Gipfel vom Foggenhorn ein frischer Wind. Nur kurz bewunderten wir beim Gipfelkreuz die herrliche Rundsicht. Für unseren Mittagshalt begaben wir uns an eine windgeschützte Stelle etwas unterhalb vom Gipfel. Beim Abstieg zur Alp Nessel konnten wir ab und zu einen Blick auf die Belalp und den unteren Teil des Aletschgletschers werfen. Nach einem kurzen Stück der Nessjeri-Suone entlang erreichten wir nach der Ebene wieder den schweisstreibenden Aufstieg zur Belalp. In Blatten reichte die Zeit beim Umsteigen noch für einen kurzen Abstecher ins Lädeli bevor wir uns mit Postauto und Zug wieder auf den Heimweg machten. Teilnehmende: Cornelius Bühler, Henriette Fenner, Werner und Regula Lüthi, Susanne Glauser, Kathrin Glauser, Samuel und Marianne Gerber, Lilo Begert, Ueli Wüthrich, Armin Kohler, Alfred Langenegger.
Werner Glanzmann
Teilnehmer: Alexandra Hense, Werner Glanzmann, Monika Knothe, Ruth Sommer, Henriette Fenner, und Fredu Langenegger
Das Sommerwetter war angerichtet um eine Clubtour zu starten. Als wir kurz vor halb zehn losliefen brannte die Sonne schon richtig stark vom Himmel. So waren wir froh, dass wir bald einmal in den schattigen Wald kamen. Beim Rüwliseeli angekommen genossen wir bei kurzer Pause die tolle Stimmung und Landschaft. Anschliessend ging es weiter zu unserem heutigen höchsten Punkt der Wanderung, Punkt 1939 „Parwenge“, wo wir den Mittagshalt machten. Derweil hatten die Wolken zugenommen, so dass von der Hitze am Morgen nichts mehr zu spüren war. Eine Jacke war nötig um den Wind abzuhalten. So zogen wir schon bald weiter und liessen uns dafür noch in der Horefluh «Beiz» nieder. Der Abstieg erfolgte über einen schönen weiten Rücken nach Saanenmöser wo wir in den Zug stiegen und unsere Heimreise antraten.
Herzlichen Dank den Teilnehmern*innen für die gemeinsame Wanderung.
Cornelius Bühler